Flächennutzungsplan aus dem Jahr 2002 soll weiterhin gelten – 17 Anträge liegen vor Politik stoppt Windkraft-Pläne

Harsewinkel (WB). CDU und UWG haben am Donnerstagabend im Fachausschuss die Planungen gestoppt, mit denen neue Flächen für die Windkraft ausgewiesen werden sollten. Ein neuer Flächennutzungsplan (FNP) soll vorerst nicht aufgestellt werden.

Von Stefanie Winkelkötter
Neue Windräder sollen nach Möglichkeit nicht in Harsewinkel entstehen. Die Politiker haben alle Planungen gestoppt.
Neue Windräder sollen nach Möglichkeit nicht in Harsewinkel entstehen. Die Politiker haben alle Planungen gestoppt. Foto: Bernhard Pierel

In einem neuen FNP sollten eigentlich Konzentrationszonen für Windräder festgelegt werden. Im aktuellen Plan, der aus dem Jahr 2002 stammt, sind zwölf Hektar Fläche für die Windkraft ausgewiesen, auf denen zwei Windräder stehen. Dies sei zu wenig Fläche mit Blick auf die Harsewinkeler Möglichkeiten, hieß es im Vorfeld. Ein neuer FNP sollte her, um steuern zu können, wo künftig Windräder gebaut werden dürfen – und wo nicht.

Am Donnerstagabend aber erklärte Thomas Tyczewski, Fachanwalt für Verwaltungsrecht aus Münster und zuvor Vorsitzender Richter am Verwaltungsgericht, dass es »gute Gründe« für die Annahme gebe, dass der FNP aus dem Jahr 2002 Bestand habe. Möglicherweise bleibt den Harsewinkeler Bürgern der Bau neuer Windkraftanlagen nun erspart.

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