Planungs- und Bauausschuss befürwortet Ortsumgehung, um den Verkehr von der B513 zu bekommen Für und Wider einer Entlastungsstraße

Harsewinkel (WB). Volle Hütte im Rathaus: Geschätzte 200 Interessierte verfolgten am Donnerstag im Planungs- und Bauausschuss die Debatte über die geplante Umgehungsstraße Harsewinkels. Nach Wunsch der Politiker soll eine Entlastungsstraße der B513 kommen.

Von Stefanie Winkelkötter
Volles Haus im Ratssaal – selbst auf dem Fußboden nahmen Anlieger Platz, um der Debatte über die geplante Südumgehung zu lauschen. Eilig wurde eine Mikrofonanlage herbeigeschafft, damit die Besucher, die sich vor der Tür des Ratssaals versammelt hatten, die Diskussion akustisch auch verstehen konnten.
Volles Haus im Ratssaal – selbst auf dem Fußboden nahmen Anlieger Platz, um der Debatte über die geplante Südumgehung zu lauschen. Eilig wurde eine Mikrofonanlage herbeigeschafft, damit die Besucher, die sich vor der Tür des Ratssaals versammelt hatten, die Diskussion akustisch auch verstehen konnten. Foto: Stefanie Winkelkötter

»So voll habe ich es in 25 Jahren kommunalpolitischer Tätigkeit hier noch nie erlebt«, kommentierte Ausschussvorsitzende Gunhild Hinney den Besucherandrang. Vor der Tür, im Treppenhaus und sogar auf dem Fußboden des Ratssaals verfolgten die Interessierten die Diskussion. Trotz der vielen Zuhörer verlief aber alles ruhig und friedlich.

Bürgermeisterin Sabine Amsbeck-Dopheide hatte um eine sachliche Diskussion gebeten und darauf hingewiesen, dass eine Verteilung des Verkehrs die einzige Möglichkeit sei, um für alle Betroffenen ein gesundes Wohnumfeld zu schaffen. Sie wies darauf hin, dass alle in einer ersten Frist bis zum 2. Mai, später aber auch im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung ihre Einwände geltend machen können. Fiktiven Berechnungen zufolge würden 859 Anwohner durch eine Umgehungsstraße entlastet – neue Belastungen fielen diesen Berechnungen nach nicht an, weil bei Straßenneubauten entsprechende Lärmschutzmaßnahmen eingeplant werden müssten.

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