Wilhelm Fiegenbaum wird nach seiner Arbeit beim WLV von 100 Gästen verabschiedet 40 Jahre im Dienst der Landwirtschaft

Halle/Gütersloh (mat). Im April 1978 begann Wilhelm Fiegenbaum seine Tätigkeit beim Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband (WLV). 40 Jahre später blickt er nun auf seine Arbeit zurück. In dieser Zeitspanne hat er ein wahres Lebenswerk erschaffen.

Andreas Westermeyer, Karl-Heinz Grundmann, Karin Fiegenbaum, Arnold Weßling, Wilhelm Fiegenbaum und Verena Paul-Hambrink (von links) blicken im Rahmen einer Feierstunde gemeinsam auf Fiegenbaums 40 Dienstjahre im WLV zurück.
Andreas Westermeyer, Karl-Heinz Grundmann, Karin Fiegenbaum, Arnold Weßling, Wilhelm Fiegenbaum und Verena Paul-Hambrink (von links) blicken im Rahmen einer Feierstunde gemeinsam auf Fiegenbaums 40 Dienstjahre im WLV zurück. Foto: Sara Mattana

Denn der 65-Jährige juristische Beistand der heimischen Bauern hat sein großes Fachwissen in allen Bereichen des landwirtschaftlichen Lebens eingesetzt. Vom Höfe- und Erbrecht über Landwirtschaftsrecht, Verwaltungsrecht, Sozialversicherungsrecht und Umweltrecht bis hin zur steuerlichen und sozialen Beratung war Fiegenbaum Ansprechpartner. »Er war dabei immer fürsorglich, vertrauenserweckend und hilfsbereit«, lobte Hauptgeschäftsführer Werner Gehring, der am Freitag zu den etwa 100 Gästen gehörte, die am Freitag Fiegenbaum im »Pappelkrug« verabschiedeten.

Fröhlicher Abschied

Dabei gaben die Verbandsvertreter alles, um keinen traurigen Abschied zu feiern, sondern mit dem nun ins Rentnerdasein wechselnden Fachmann noch einmal fröhlich zu fachsimpeln und auf den neuen Lebensabschnitt anzustoßen. Schließlich bieten sich Wilhelm Fiegenbaum viele Möglichkeiten, seinen Ruhestand gemeinsam mit Ehefrau Karin und seinen zwei Töchtern zu gestalten.

»40 Jahre, das ist eine eindrucksvolle Zahl, die eine großartige Lebensleistung repräsentiert«, sprach Werner Gehring seinen Respekt aus. In dieser Zeit habe Wilhelm Fiegenbaum zu fortschrittlichen Entwicklungen innerhalb des WLV beigetragen. »Die heimischen Landwirte kennen ihn als Kollegen, der sich unermüdlich mit viel Sachkenntnis für die bäuerlichen Familien einsetzt«, sagte Vorsitzender Andreas Westermeyer.

Erste Stelle in Halle-Hörste

Bereits bei seiner Einstellung im Alter von 25 Jahren habe Fiegenbaum auf einen großen Erfahrungsschatz zurückgegriffen. Eine kaufmännische Ausbildung hatte er damals ebenso bereits absolviert wie die Fachoberschule, Wehrdienst, Studium der Betriebswirtschaftslehre und die Mitarbeit auf dem elterlichen Hof. Seine Karriere beim WLV begann er als Sachbearbeiter in der Geschäftsstelle in Halle-Hörste, die er ab Januar 1989 leitete.

Umzug der Kreisgeschäftsstelle rundet Lebenswerk ab

Zwölf Jahre später übernahm er die Geschäftsführung in Rheda-Wiedenbrück und leitete den gesamten Kreisverband Gütersloh. »Im vergangenen Jahr war Wilhelm Fiegenbaum an einem unserer wichtigsten Projekte entscheidend beteiligt«, erinnerte Gehring an den Umzug in die neue gemeinsame Kreisverbands-Geschäftsstelle in Gütersloh. Damit führte der Verband die bisherigen Stellen in Hörste und Rheda-Wiedenbrück zusammen.

»Das hat seiner Arbeit die Krone aufgesetzt«, lobte Werner Gehring, der sich trotz des schweren Abschieds darüber freut, in Verena Paul-Hambrink eine kompetente Nachfolgerin für Fiegenbaum gefunden zu haben. Die 35-jährige Bielefelderin ist seit Juli 2017 als neue Geschäftsführerin tätig und hat nach dem Abschluss ihres Jura-Studiums im Jahr 2012 mit der Arbeit in verschiedenen Geschäftsstellen begonnen.

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