Kreatives Handwerk in der Alten Lederfabrik Im Frühling geht es heiß her

Halle(WB). »Das Frühlingserwachen in der Alten Lederfabrik ist aus Halles Geschehen nicht mehr wegzudenken.« Tausende Besucher werden Susanne Debour wohl am Samstag, 23. April, und Sonntag, 24. April, wieder recht geben.

Von Margit Brand
Zum »Frühlingserwachen« am 23. und 24. April erwarten die Künstler der Alten Lederfabrik nicht nur viele Besucher, sondern auch 70 externe Kreative, die ihre Unikate anbieten. Ihr ausdrücklicher Dank gilt Organisatorin Susanne Debour (links). Für sie gab’s Blumen.
Zum »Frühlingserwachen« am 23. und 24. April erwarten die Künstler der Alten Lederfabrik nicht nur viele Besucher, sondern auch 70 externe Kreative, die ihre Unikate anbieten. Ihr ausdrücklicher Dank gilt Organisatorin Susanne Debour (links). Für sie gab’s Blumen. Foto: M. Brand

An diesem Wochenende öffnen sich nämlich einmal mehr die Tore für geballte Kreativität, die Jahr für Jahr Besucher staunen (und kaufen) lässt. Weit über die Grenzen Halles hinaus hat sich diese Veranstaltung einen Namen gemacht.

Und das nicht nur beim Publikum. Alllein 70 externe Aussteller hat Organisatorin Susanne Debour vom städtischen Kulturbüro diesmal auf ihrer Liste. Die meisten kommen aus OWL, andere haben eine weitere Anreise aus Emden oder Worpswede.

Kunst mit dem Plasma-Brenner

Hinzu kommen die Künstler, die in der Alten Lederfabrik zu Hause sind und zu diesem Anlass natürlich auch ihre Ateliers öffnen. Auch für sie ist es ein besonderes Event. Entsprechend dankbar sind sie Susanne Debour für die Organisation. Prompt wurde die mit Blumen überrascht. »Dabei zählt dies zu den allerliebsten Arbeiten, die ich in meinem Job habe.« Susanne Debour verspricht, dass es am 23. und 24. April (Samstag von 14 bis 20 Uhr, Sonntag von 11 bis 18 Uhr) wieder unzählige Unikate geben wird, mit denen man sich selbst, seine Wohnung oder den Garten schmücken kann.

Im milden Frühling geht es dabei durchaus heiß zu: Der Plasma-Brenner, mit dem »Jonathan« alias Norbert Henze aus Osnabrück kunstvoll Metallgefäße verwandelt, bringt es auf stolze 30.000 Grad Celsius. Da kann nur Lederfabrik-Urgestein Christoph Kasper mithalten. Seine Metallarbeiten sorgen diesmal im Zusammenspiel mit Künstler-Kollege Frank Schmidts für ganz besondere Schattenbilder. Dass man aber auch mit »nur« 1000 Grad Celsius am Brenner Wunderschönes erschaffen kann, beweist Martina Bechtle aus Bielefeld. Glasstäbe schmilzt sie ein und verwandelt sie in ausgefallene Perlen, die sich als Schmuckstück gut machen. Aber egal ob Metall, Glas, Keramik, oder Textilien: »Es gibt genügend Dinge zum Portemonnaie-Festhalten«, versichert Susanne Debour.

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