Personalprobleme im Verein bereiten Sorgen Schützen bangen um Zukunft

Halle  (WB/mat). Hat die Schützengesellschaft Halle noch eine Zukunft? Bei der jüngsten Mitgliederversammlung verkündeten Vorsitzende Helga Große-Wächter und ihr Stellvertreter, künftig nicht mehr bereit zu stehen. Ist bis Oktober kein Nachfolger gefunden, könnte dem Verein die Auflösung drohen.

Übergangslösung: Helga Große-Wächter (4. von links) und Lothar Neumann (3. von links) nehmen Abschied vom Vorstand des Schützenvereins und übergeben die Verantwortung vorübergehend in die Hände von Werner Alberding (Schatzmeister), Hartmut Venohr (2. Vorsitzender), Mario Vogelsang (Oberst) und Ulrike Speck (Sportleiterin, von links).
Übergangslösung: Helga Große-Wächter (4. von links) und Lothar Neumann (3. von links) nehmen Abschied vom Vorstand des Schützenvereins und übergeben die Verantwortung vorübergehend in die Hände von Werner Alberding (Schatzmeister), Hartmut Venohr (2. Vorsitzender), Mario Vogelsang (Oberst) und Ulrike Speck (Sportleiterin, von links).

Vor allem die Schwierigkeiten bezüglich der Vereinsräume am Schützenberg hätten maßgeblich zu ihrer Entscheidung beigetragen. »Der Schützenberg war in jüngster Zeit nicht mehr mein zweites Zuhause und ich habe mich oft geärgert«, sagt Helga Große-Wächter, die seit 44 Jahren Vereinsmitglied ist und im Jahr 1974 Gründerin der Damenabteilung war.

Die Streitigkeiten um den Mietvertrag haben sich nun allerdings vorerst geklärt. Laut Große-Wächter haben Verpächter und Verein sich auf einen Zusatz des Vertrags geeinigt, der das weitere Miteinander bis zum Vertragsende 2018 regelt.

Obwohl zum jetzigen Zeitpunkt noch kein neuer erster Vorsitzender gefunden werden konnte, ist der Schützenverein dennoch nicht gänzlich führungslos. Denn obwohl sich auch der zweite Vorsitzende Lothar Neumann nicht erneut zur Wahl stellen möchte, hat sich Hartmut Venohr bereit erklärt, bis zur nächsten Mitgliederversammlung im Oktober dessen Amt zu übernehmen. »Danach muss dringend eine Lösung gefunden werden, denn sonst steht der Verein vor seinem Ende«, sagt Helga Große-Wächter.

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