Abrissarbeiten an abgebranntem Rotlicht-Lokal dauern noch bis kommende Woche Flamingo-Bar ist jetzt ein Schutthaufen

Halle (WB). Der Bagger ist zurück: Nach ein paar Wochen Pause ist der Abriss des früheren Ausflugslokals Grünenwalde jetzt wieder in vollem Gange.

Von Klaus-Peter Schillig
Auch viel Handarbeit ist gefragt, um die Schuttberge zu trennen. Holz und Kunststoff werden separat entsorgt. Die noch stehenden Mauerreste im Hintergrund sind die rund um den ehemaligen Haupteingang an der Werther Straße.  Klaus-Peter Schillig
Auch viel Handarbeit ist gefragt, um die Schuttberge zu trennen. Holz und Kunststoff werden separat entsorgt. Die noch stehenden Mauerreste im Hintergrund sind die rund um den ehemaligen Haupteingang an der Werther Straße. Klaus-Peter Schillig Foto: Klaus-Peter Schillig

 Bekanntlich will die Bauidee Werther hier ein Gebäude mit 27 Appartements errichten – vor allem für Pendler und auswärtige Handwerker, die in Halle arbeiten, am Wochenende aber nach Hause fahren.

Bagger und Personal von Unternehmer Kurt Wagemann wurden zwischenzeitlich andernorts dringender benötigt. »Wir haben keine Eile«, meinte auf Anfrage Projektleiter Dirk Eggert von der Bauidee Werther. Erstens liegt die Baugenehmigung noch nicht vor, weil die wegen der Lage im Außenbereich besonderen Anforderungen unterliegt, zweitens soll mit dem Neubau, der nicht größer werden darf als der Vorgängerbau,  ohnehin erst 2016 begonnen werden.

Trotz des PS-starken Baggers ist der Abriss des 2008 abgebrannten Gebäudes, in dem zuletzt die »Flamingo Bar« beheimatet war, vor allem Handarbeit. Die teilweise angekohlten Holzreste müssen ebenso von den Steinen getrennt werden wie Kunststoff-Bauteile. Deshalb wird es wohl noch die ganze nächste Woche dauern, bis die letzten Mauerreste und Schuttberge verschwinden.

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