6600 Zuschauer im Gerry-Weber-Stadion Müller-Westernhagen stellt sein Publikum vor Zerreißprobe

Halle (WB/hn). Marius Müller-Westernhagen rockt nach langer Abstinenz wieder durch sein Revier auf den großen Bühnen der Republik. Dabei stellt er sein Publikum mit neuen Liedern und vor allem verstörenden Videos im Hintergrund vor eine Zerreißprobe.

Marius Müller-Westernhagen beim Auftritt in Halle.
Marius Müller-Westernhagen beim Auftritt in Halle. Foto: Sören Voss

 Der Auftritt des Altrockers (66) am Sonntagabend vor 6600 Zuhörern im Gerry-Weber-Stadion in Halle hat zwischendurch wieder Erinnerungen an jene Zeiten wachgeküsst, als »Sexy«, »Willenlos« und »Pfefferminz« wie selbstverständlich zu jeder guten Party gehörten.

Doch die grausamen Bilder von Gräueltaten aus aller Welt, die im Hintergrund zu sehen sind, ersticken die bei den Klassikern aufkeimende Stimmung schnell wieder. Der Ernst der blutigen Botschaften von den Videowänden wie bei »Lichterloh« lässt die Hoffnungen auf ein fröhliches Wiedersehen mit einem der Großen der deutschen Rockszene schnell sinken.

Ausführlicher Bericht in der Dienstag-Ausgabe des WESTFALEN-BLATTS.

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