Spexarder sammeln im Gütersloher Ortsteil den Müll ein – 100 Helfer machen mit »Entsorger werden immer dreister«

Gütersloh (WB). Spexard hat sich herausgeputzt. Die vom Heimatverein organisierte Müllsammelaktion führte am Samstag zu einer Säuberung an vielen Straßen.

Die rund 100 Helfer schickte Organisator Dirk Fortenbacher am Spexarder Bauernhaus durch den Ortsteil, um den Müll einzusammeln.
Die rund 100 Helfer schickte Organisator Dirk Fortenbacher am Spexarder Bauernhaus durch den Ortsteil, um den Müll einzusammeln. Foto: Markus Schumacher

»Die Resonanz mit rund 100 Helfern aus den Vereinen, Gruppierungen, Schulen und Kindertageseinrichtungen ist ungebrochen«, sagte Organisator Dirk Fortenbacher, der mit Hans-Jürgen Laue und Richard Proske die Verantwortung trug. Die ehrenamtlichen Helfer, die sich zum vierten Mal an der Aktion beteiligten und ihre Fahrzeuge zur Verfügung stellten, sammelten mit viel Eifer. »Jetzt kann der Frühling endlich kommen«, meinte Fortenbacher nach dem Eintreffen der letzten Helfer.

Durch ihre Reviere streiften die Jäger und holten so allerhand Unrat zusammen. Die Jugendgruppe des Technischen Hilfswerks (THW) war mit zwei Dutzend Teilnehmern eines der stärksten Sammelteams. Rund um die Verler Straße hatte der Nachwuchs des THW viel Müll zusammengetragen. »Das war eine gute Ausbeute«, lobte Hans-Jürgen Laue das Engagement aller Sammler.

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Für die Kinder ist unsere Müllsammelaktion ein richtiger Lernfaktor.

Dirk Fortenbacher

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Der aktuelle Schützenthron der Spexarder Bruderschaft war mit viel Eifer dabei wie auch die Pfadfinder und die Kindergruppen des SV Spexard. Die Josefschule stellte eine Gruppe, ebenso die Kindertagesstätte Vogelsbergstraße. »Für die Kinder ist unsere Müllsammelaktion ein richtiger Lernfaktor«, lobte Fortenbacher die Bereitschaft von Eltern, Lehrern und Erziehern. Neben dem Müll am Straßenrand und an den Böschungen der A2 kamen wieder Autoreifen, zig leere Flaschen und einige Möbelstücke zusammen.

»Die heimlichen Entsorger werden immer dreister«, meinte Fortenbacher. Er hofft, mit dieser Sammelaktion die Bürger zu sensibilisieren, keinen Müll mehr in der Natur zu entsorgen. Die Helfer waren rund drei Stunden unterwegs und durften sich anschließend mit einem Imbiss stärken. Die Aktion wurde vom Fachbereich Umweltschutz der Stadt Gütersloh unterstützt und wird in zwei Jahren wiederholt.

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