Land will »Güterslohs schlechteste Straße« sanieren Das Geld steht bereit

Gütersloh (WB/mdel). Mit Schlaglöchern übersät, ist die Spexarder Straße (L787) bereits seit vielen Jahren ein Ärgernis. Manche Autofahrer bezeichnen sie als »Güterslohs schlechteste Straße«. Die vom Landesbetrieb Straßen.NRW bereits im vergangenen Sommer angekündigte Sanierung nimmt nun konkrete Formen an.

Seit Jahren prägen Schlaglöcher das Bild auf der Spexarder Straße.
Seit Jahren prägen Schlaglöcher das Bild auf der Spexarder Straße. Foto: Wolfgang Wotke

Nach Auskunft des CDU-Landtagsabgeordneten Raphael Tigges stehen mittlerweile die Landesmittel bereit.

Für den Erhalt der Landesstraßen sind im aktuellen Landeshaushalt 160,9 Millionen Euro eingeplant worden. Die Verteilung der Mittel hat jetzt Verkehrsminister Hendrik Wüst öffentlich gemacht. Demnach stehen für die Spexarder Straße 450.000 Euro zur Verfügung.

»Die Fahrbahndecke wird von der Sundernstraße auf Gütersloher Gebiet bis zur Isselhorster Straße auf Verler Seite saniert«, kündigt Tigges an. In diesem Zusammenhang werde auch der Knotenpunkt Spexarder Straße/Am Hüttenbrink ausgebaut. Dort plant Straßen.NRW eine Ampelanlage.

Nach einer Messung von Straßen.NRW befahren täglich 8340 Fahrzeuge die Spexarder Straße. Die Sanierung, vom Landesbetrieb für das Frühjahr angedacht, betrifft eine Strecke von drei Kilometern Länge.

Auf der Avenwedder Straße (L788) sollen in diesem Jahr ebenfalls Bauarbeiten durchgeführt werden. Nach Angaben von Raphael Tigges soll von der Herz-Jesu-Kirche bis zum Kreisverkehr Gehle-Kreuzung die Fahrbahndecke saniert werden. 200.000 Euro sind hierfür in das Straßen-Erhaltungsprogramm des Landes eingestellt worden.

Ein drittes Bauprojekt betrifft die Gemeinde Herzebrock-Clarholz und die Stadt Harsewinkel. In den beiden Orten steht die Sanierung der L806 zwischen Herze­brock-Clarholz und Marienfeld an. »Eingeplant sind Mittel in Höhe von 1,845 Millionen Euro«, teilt der Landtagsabgeordnete aus Avenwedde mit.

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