Güterslohs Bürgermeister legt Vergütungen offen Henning Schulz verdient 7005 Euro nebenbei

Gütersloh (WB/mdel). Bürgermeister Henning Schulz hat seine Nebeneinkünfte offengelegt. Laut einer Ratsvorlage hat der Verwaltungschef im Jahr 2017 für seine Tätigkeiten in verschiedenen Gremien 7005 Euro erhalten. Davon hat Schulz 3525 Euro an die Stadtkasse abgeführt, weil sie dem Hauptamt zuzuordnen sind.

Bürgermeister Henning Schulz ist in 41 Gremien aktiv.
Bürgermeister Henning Schulz ist in 41 Gremien aktiv. Foto: Stephan Rechlin

Die Vergütungen aus Nebentätigkeiten im öffentlichen Dienst betrugen 3480 Euro und haben somit im Kalenderjahr 2017 die Höchstgrenze von 9600 Euro nicht erreicht. »Insofern war hieraus kein weiterer Betrag an die Stadt Gütersloh abzuführen«, heißt es in der Ratsvorlage.

2900 Euro hat der Bürgermeister für seine Arbeit im Aufsichtsrat der Regio IT Aachen erhalten und weitere 2625 Euro als Aufsichtsrat der Stadtwerke Gütersloh GmbH. Weitere Vergütungen erhielt er vom Klinikum Gütersloh (800 Euro/Aufsichtsrat), von der Netzgesellschaft Herzebrock-Clarholz (500 Euro/Aufsichtsrat), vom Sparkassenzweckverband (100 Euro/Verbandsversammlung) und vom Städte- und Gemeindebund NRW (80 Euro/Präsidium).

Kein Geld gab es von der Sparkasse Gütersloh-Rietberg. Hier nimmt Schulz als Beanstandungsbeamter an den Sitzungen des Verwaltungsrates und des Risikoausschusses teil.

2016 summierten sich die Einnahmen des Bürgermeisters aus Nebeneinkünften noch auf 11.045 Euro. Insgesamt ist Schulz in 41 Gremien aktiv. Für den Großteil davon (35) erhält er keine Vergütung. 

Lukrativer sind die Nebentätigkeiten von Landrat Sven-Georg Adenauer. Dieser erhielt im vergangenen Jahr 68.513,08 Euro für Gremientätigkeiten, von denen er 2950 Euro an die Kreiskasse abführte.

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