Gütersloh: Stadt unterstützt Familien von der Geburt der Kinder an Melanie Stitz sorgt für »Frühe Hilfen«

Gütersloh (WB). »Die Frühen Hilfen sind für alle da«, sagt Melanie Stitz von der Stadt Gütersloh. Sie koordiniert das Netzwerk für die Frühen Hilfen. Damit sind nicht nur Angebote gemeint, wenn es bereits Probleme in den Familien gibt, sondern eine flächendeckende Versorgung von Familien mit Angeboten zur Unterstützung.

Melanie Stitz ist Ansprechpartnerin für die »Frühen Hilfen«. Als Netzwerkkoordinatorin ist sie oft unterwegs, um vor Ort bei Kinderärzten und Beratungsstellen Kontakte zu knüpfen.
Melanie Stitz ist Ansprechpartnerin für die »Frühen Hilfen«. Als Netzwerkkoordinatorin ist sie oft unterwegs, um vor Ort bei Kinderärzten und Beratungsstellen Kontakte zu knüpfen. Foto: gpr

Frühe Hilfen richten sich an Familien mit Kindern ab der Schwangerschaft bis zum dritten Lebensjahr. »Dazu gehören die Schwangerschaftsbetreuung, das Gesundheitswesen und die Frühförderung in vielen Bereichen«, sagt Stitz. Auch ein Babyschwimmkurs könne eine frühe Hilfe sein. Mit ihrer Arbeit will Melanie Stitz im Bereich der Frühen Hilfen koordinieren, den Austausch anregen, Projekte ins Rollen bringen und unterstützen sowie die zusammenführen, die bei den Frühen Hilfen in der Stadt eine große Rolle spielen. Das sind nicht nur die Elternberatungsstelle der Stadt oder weitere Institutionen wie Kindertagesstätten, Familienzentren und Beratungsstellen, sondern vor allem auch die Kinderärzte und Gynäkologen. Alle an den Frühen Hilfen Beteiligten treffen sich zwei Mal im Jahr zum Austausch von Fachthemen.

Eines der besonderen Projekte im Bereich der Frühen Hilfe sind die Bildungs- und Entwicklungsbegleiterinnen, die in die Familien kommen, um Anregungen zu geben, wie man sein Kind sprachlich und durch Bewegung fördern kann. Bereits seit fünf Jahren unterstützt die Stadt Gütersloh durch die Ausbildung und den Einsatz von ehrenamtlichen Bildungs- und Entwicklungsbegleiterinnen die elterlichen Kompetenzen.

Kontakt zu Kinderärzten

Neue Anstöße geben, etwas in Bewegung setzen: Bei ihren Netzwerkaufgaben kann Stitz auf Erfahrungen und Kontakte zurückgreifen, die sie bereits in ihrer mehrjährigen Tätigkeit in der Kindertagespflege gewonnen hat. Zur Vermittlung von Tagesmüttern und -vätern hat sie zahlreiche Gespräche mit Eltern geführt, Hausbesuche gemacht und auch erfahren, wie wichtig es für Kinder ist, in den ersten drei Lebensjahren eine gute Bindung zu erleben. Stitz ist nach einem Studium der Sozialen Arbeit in Bielefeld seit 2005 bei der Stadt Gütersloh tätig, hat ihr Anerkennungsjahr im Allgemeinen Sozialen Dienst absolviert und war anschließend auch in diesem Bereich tätig. Damit bringt sie Erfahrungen aus den Fachbereichen Familie und Soziales sowie Jugend und Bildung in ihrer Person zusammen.

Als Netzwerkkoordinatorin ist Melanie Stitz oft unterwegs, um vor Ort bei Kinderärzten und Beratungsstellen Kontakte zu knüpfen. Mit allen Ansprechpartnern und Institutionen will sie mit ihrer Arbeit in den Familien dazu beitragen, dass die Risiken für die Entwicklung des Kindes frühzeitig erkannt und reduziert werden können. Erreichbar ist Melanie Stitz unter der E-Mail-Adresse: Melanie.Stitz@Guetersloh.de.

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