Bezirksbundesmeister Heitjohann verabschiedet sich beim Bruderschaftstag Humorvoll, hilfsbereit, herzlich – Hans

Gütersloh/Verl/Rheda-Wiedenbrück (WB). Wenn sich am 25. Februar zum 59. Mal die 19 Schützenbruderschaften aus dem Bezirksverband Wiedenbrück in der Hubertushalle in Batenhorst zum Bruderschaftstag treffen, heißt es für den Bezirksbundesmeister Hans Heitjohann Abschied nehmen.

Der Verler und pensionierte Lehrer des Städtischen Gymnasiums Gütersloh, Hans Heitjohann, wird zum letzten Mal in seiner Funktion als Bezirksbundesmeister den Einkehrtag eröffnen.
Der Verler und pensionierte Lehrer des Städtischen Gymnasiums Gütersloh, Hans Heitjohann, wird zum letzten Mal in seiner Funktion als Bezirksbundesmeister den Einkehrtag eröffnen. Foto: Markus Schumacher

Der Verler wird im März sein Ehrenamt aus gesundheitlichen Gründen abgeben und in jüngere Hände legen. Das Feld für die Zukunft des Verbandes ist gut bestellt. Sein Stellvertreter Mario Kleinemeier aus Westerwiehe steht für die Nachfolge bereit und stellt sich in der Bruderratssitzung in Clarholz, die außerplanmäßig stattfindet, zur Wahl.

Zwölf Jahre an der Spitze der Heimatbruderschaft

Die Wahlperiode von Heitjohann endet eigentlich erst im kommenden Jahr. Der Verler hatte bereits bei seiner letzten Wiederwahl vor vier Jahren angekündigt, 2019 nicht wieder anzutreten. Im November 2009 war Hans Heitjohann als Nachfolger des Varensellers Dieter Mersch zum Bezirksbundesmeister gewählt worden »Ich bin froh, dass Mario das Amt übernehmen will. Er wäre ein guter Nachfolger«, sagt Hans Heitjohann. Im Bezirksverband sind 15.000 Schützen organisiert.

In seiner Heimatbruderschaft, der Verler St.-Hubertus-Schützengilde, ist er Ehrenbrudermeister. Von 1992 hatte der ehemalige Lehrer am Städtischen Gymnasium Gütersloh für zwölf Jahre an der Spitze des traditionsreichen Vereins von 1833 gestanden und war zuvor sieben Jahre 2. Brudermeister der »Gilde«. »Die Arbeit im Schützenwesen hat mir immer sehr viel Spaß gemacht. Ich hätte nicht gedacht, dass ich diese Ämter so lange ausübe«, resümiert Heitjohann.

"

»Die alte Riege der Schützen muss Neues zulassen.«

Hans Heitjohann

"

Der Höhepunkt seines erfolgreichen Wirkens war sicherlich der Bundesköniginnentag 2012 in seiner Heimatstadt Verl. Mit Weitsicht hat Heitjohann den Bezirksverband geleitet und sich für die Reformierung der Schützenbewegung eingesetzt.

Als Referent spricht beim Einkehrtag Steffen Böning, der Geschäftsführer des Bürgerzentrums Weberei. Er spricht zum Thema »Facebook-Klicks statt Lichterketten, was kann junges Engagement in Deutschland aus der guten alten Zeit lernen«. »Wir stehen vor einem gesellschaftlichen Brückenschlag. Die alte Riege der Schützen muss Neues zulassen und die nächste Generation in digitalen Zeiten finden«, liegt Heitjohann die Nachwuchsförderung besonders am Herzen.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.