Auch Gütersloher Beamte testen derzeit unterschiedliche Kompaktvans Polizei braucht größere Streifenwagen

Gütersloh (WB). Gut möglich, dass die Polizei künftig die Automarke wechselt. Die nordrhein-westfälische Polizei testet in den nächsten Wochen fünf verschiedene Kompaktvans im täglichen Einsatz als Streifenwagen. Erprobt werden die Fahrzeuge auch in Gütersloh. Der Grund: Die alten Kombis sind zu klein.

Wie hier in Duisburg testet die Polizei unterschiedliche Kompaktvans.
Wie hier in Duisburg testet die Polizei unterschiedliche Kompaktvans. Foto: dpa

»Wir wollen herausfinden, ob dieses Fahrzeugsegment geeignet ist, die rund 2000 bislang genutzten Kombis der 3er-Reihe von BMW zu ersetzen«, sagte Innenminister Herbert Reul bei der Schlüsselübergabe für die Testfahrzeuge in Düsseldorf. In landesweit fünf Polizeibehörden – neben Gütersloh auch Köln, Dortmund, Krefeld und Recklinghausen – werden die fünf Modelle von Volkswagen, Mercedes, BMW, Ford und Opel von sofort an erprobt.

An jedem Standort werden im Wechsel je ein Benziner- und ein Dieselmodell auf ihre Tauglichkeit für den Polizeialltag geprüft. »Unsere Polizistinnen und Polizisten brauchen neue Streifenwagen, die ihnen passen. Das bedeutet vor allem: Sie müssen genügend Platz bieten. Und sie müssen zuverlässig, robust und praktisch sein«, sagte Reul.

Dadurch, dass jetzt jedes Jahr 2300 Anwärter eingestellt und ausgebildet werden, sitzen regelmäßig drei Beamte in den Streifenwagen. Zudem wird die persönliche Schutzausstattung immer umfangreicher. »Deshalb brauchen wir geräumigere Streifenwagen«, sagte der Innenminister.

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