Zur Preisverleihung lädt die WWL die drei Staatsoberhäupter nach Münster ein Preis für Balten und Pfadfinder

Münster/Gütersloh (WB/er). Der mit 100.000 Euro dotierte Internationale Preis des Westfälischen Friedens geht in diesem Jahr an die drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen sowie die Pfadfinder. Das hat der Vorsitzende der aus­lobenden Wirtschaftlichen Gesellschaft für Westfalen und Lippe (WWL), Reinhard Zinkann, in Münster bekanntgegeben.

Symbolbild.
Symbolbild.

»Aufgrund ihrer expo­­nier­ten Lage als nördlicher ­Au­ßenposten der EU sind Estland, Lettland und Litauen nicht frei von einer mög­lichen Verwundbarkeit«, sagte Zinkann. Daher liege es nahe, sie wegen ihrer Be­mühungen um Integration in Europa zu wür­digen und zu stärken. Zur Preisverleihung lädt die WWL die drei Staatsoberhäupter im Sommer nach Münster ein.

Zusammen mit den Staaten werden die Pfadfinder ausgezeichnet. Als weltgrößte Jugendbewegung trügen sie »zu einer friedensorientierten Entwicklung junger Menschen bei«, so Zinkann. Den Preis werden junge Pfadfinder sowie Vertreter der Pfadfinderverbände entgegennehmen.

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