Erste Sanierungen sollen in diesem Jahr beginnen Zahn der Zeit nagt am Heidewald

Gütersloh (WB/wow). Das Heidewaldstadion, seit 2017 Energieversum Stadion: eigentlich ein »Schmuckkästchen«, doch es ist in die Jahre gekommen. An allem nagt der Zahn der Zeit . Doch bald soll das vorbei sein.

Drei Tage Regen und der Parkplatz am Energieversum Stadion wird zur Gütersloher Seenplatte. Die CDU hat jetzt angeregt, auch die Parkflächen zu sanieren.
Drei Tage Regen und der Parkplatz am Energieversum Stadion wird zur Gütersloher Seenplatte. Die CDU hat jetzt angeregt, auch die Parkflächen zu sanieren. Foto: Wolfgang Wotke

Noch in diesem Jahr, sagt der Leiter des Fachbereichs Kultur und Sport der Stadt Gütersloh, Wilhelm Kottmann, werden die ersten Sanierungen ausgeführt. Die hölzernen Sitzbänke auf der Tribüne werden demontiert und durch neue, bequemere Sitzschalen ersetzt. Danach erfolge die Erneuerung der Wellenbrecher auf den Stehrängen sowie der dortigen Zuschauer-Aufgänge. Im aktuellen Haushaltsentwurf sind dafür noch 50.000 Euro in 2018 und 320.000 Euro in 2019 veranschlagt. Teurer soll es dann ab 2020/21 werden, wenn es um die geplante Komplett-Sanierung der Stehtribünen geht. Die Verwaltung hatte die Kosten dafür auf 1,54 Millionen Euro veranschlagt. Diese Maßnahme ist jedoch noch nicht vom Rat abgesegnet.

Heiner Kollmeyer, CDU-Fraktionsvorsitzender und FCG-Vize, hatte kürzlich überspitzt erklärt, dass es mit einem Pott Farbe nicht getan sei, um die Sportstätte für die Zukunft fit zu machen. Für die Besucher ein Dorn im Auge sind außerdem die hässlichen Container hinter der Tribüne, in denen sich der Fan-Shop und die Geschäftsstelle des FC Gütersloh befinden. Auch die Rückseite der alten Tribüne als auch die Umkleidekabinen sind kein schöner Anblick für die auswärtigen Gäste, dazu kommt noch die katastrophale Parkplatzsituation. Vor allem bei Regen eine Zumutung.

Eröffnet wurde das Stadion 1933, 1972 wurde es vergrößert und 1997 teilrenoviert. Vom einstigen Fassungsvermögen von 11.000 Zuschauern ist zurzeit nicht viel übrig geblieben. Aus Sicherheitsgründen dürfen nur noch 5000 Fans in die Fußballarena im Stadtteil Sundern. Es wird höchste Zeit, das zu ändern.

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