Gütersloher Chorgemeinschaft wählt Heinz Düker zum neuen Vorsitzenden Hans-Heinrich Hilmer nimmt Abschied

Gütersloh (WB). Heinz Düker ist zum neuen Vorsitzenden der Chorgemeinschaft »Buchfinken – Werkmeister – Harmonie« in Gütersloh gewählt worden. Er tritt damit die Nachfolge von Hans-Heinrich Hilmer (77) an.

Von Gabriele Grund
Der scheidende Vorsitzende Hans-Heinrich Hilmer (links) gratuliert Gerd Beckmann, Hans Hemschemeier und Norbert Degener (von links) zur Ehrung für ihre langjährige Treue zur Chorgemeinschaft.
Der scheidende Vorsitzende Hans-Heinrich Hilmer (links) gratuliert Gerd Beckmann, Hans Hemschemeier und Norbert Degener (von links) zur Ehrung für ihre langjährige Treue zur Chorgemeinschaft. Foto: Gabriele Grund

Der bisherige Vorsitzende der Chorgemeinschaft, die 36 aktive Sänger und 37 Förderer umfasst, hatte nicht mehr für eine Wiederwahl zur Verfügung gestellt. Auch wenn mit dem einstimmig neu gewählten Vorsitzenden Heinz Düker (75) nicht gerade von einem Generationenwechsel die Rede sein kann, so dürfen die Sänger gespannt sein, ob es Neuerungen geben wird.

Mehr als vier Jahrzehnte hat Hans-Heinrich Hilmer mit viel Engagement und Freude ehrenamtliche Vorstandsarbeit geleistet und im zweiten Bass gesungen. »Eine wunderbare Zeit. Lob war stets mein Ansporn zum Weitermachen«, bilanzierte er bei der Mitgliederversammlung im Holiday-Inn-Hotel.

Auch nach dem Zusammenschluss blieb Hilmer an der Spitze

Von 1975 bis 1985 fungierte Hans-Heinrich Hilmer als zweiter Vorsitzender des im Sommer 1927 gegründeten Werkmeister-Gesangvereins. Von 1985 bis zum Jahr 2000 war er Vorsitzender. Im selben Jahr kam es zur Fusion der Werkmeister mit dem Buchfinken-Chor.  Eine weise Entscheidung, denn beide Chöre litten unter

Der neue Vorstand der Chorgemeinschaft (von links): Albert Mertens, Gerd Beckmann, Heinz Düker, Horst-Dieter Santjer, Hans Eiwel und Chorleiter Heinz Stuckemeier. Foto: Gabriele Grund

Sängerschwund.

Zudem konnte durch den Zusammenschluss eine geregelte Chorarbeit mit jährlichen Konzerten gewährleistet werden. Hans-Heinrich Hilmer war in der neuen Chorgemeinschaft zunächst sechs Jahre als Vizevorsitzender, von 2007 bis 2018 als erster Vorsitzender aktiv.

Der »Neue«, Heinz Düker, seit vielen Jahrzehnten als Sänger im zweiten Tenor aktiv, war von 2012 bis 2014 Vorsitzender des Männerchores Harmonie. 2016 wurde er zum Vizevorsitzenden der Gütersloher Chorgemeinschaft gewählt, seit Freitag steht er an dessen Spitze. Er freue sich auf die neuen Aufgaben und hoffe auf weiterhin gute Zusammenarbeit mit allen Aktiven.

Ferdi Poggel singt seit 65 Jahren

Eine Herzensangelegenheit sei es ihm, dass die Chorgemeinschaft noch möglichst lange weitergeführt werden kann. Aus dem Grund sei es wichtig, dass stets viele Sänger zu den Übungsabenden kommen.

Unter dem Tagesordnungspunkt Ehrungen wurde Ferdi Poggel für 65 Jahre Singen im  Chor ausgezeichnet. Hans Hemschemeier ist seit 60 Jahren aktiver Sänger, Norbert Degener hält dem Singen seit 50 Jahren die Treue. Ebenfalls geehrt wurde Gerd Beckmann für 25-jährige Sängertätigkeit.

Etwas traurig stimmte die Mitteilung, dass in diesem Jahr das letzte Herbstkonzert stattfinden wird. Aufgrund des hohen Altersdurchschnitts und fehlenden Nachwuchses haben sich die Chormitglieder entschlossen, nur noch im kleinen Rahmen und bei privaten Feierlichkeiten aufzutreten. Geplant ist das große Abschieds-Herbstkonzert im Oktober.

Proben beginnen am Freitag

Auch wenn noch nicht klar ist, ob das Konzert im Theater oder – wie im Vorjahr – in der Aula des Städtischen Gymnasiums Gütersloh stattfinden wird, so ist sicher, dass die Proben unter Leitung von Chorleiter Heinz Stuckemeier ab Freitag im Saal des Holiday-Inn-Express’ beginnen werden.

Neben der Wahl von Heinz Düker zum Vorsitzenden wurde Horst-Dieter Santjer als Kassenwart im Amt bestätigt und zum zweiten Vorsitzenden gewählt. Neu dabei ist auch Albert Mertens als Schriftführer. Er trat die Nachfolge von Udo Klessmann an.

  Weil es bei der Wahl des Vergnügungswartes mit Hans Eiwel und Heinz Lanz gleich zwei Kandidaten gab, wurde in geheimer Wahl abgestimmt.  Dabei erhielt Hans Eiwel die meisten Stimmen. Im Amt des Notenwartes wurde er wiedergewählt. Ebenfalls im Amt bestätigt wurde Beisitzer Gerd Beckmann.

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