Gütersloher können weiter für den Erhalt der beiden Innenstadtkirchen spenden Verein gelöscht, Ziel erhalten

Gütersloh (WB). Der Förderverein »Historische Kirchen im Stadtzentrum Gütersloh« ist Geschichte. Doch ein Teil des eingeworbenen Geldes ist noch da.

Von Renate Ibeler
Scheckübergabe des alten Vorstands an Ute Luther (v. l.): Ullrich Felchner, Bärbel Felchner, Klaus Nordmann, Ute Luther, Pfarrer Jörg Rosenstock, Gudrun Tielking, Lieselotte Döring.
Scheckübergabe des alten Vorstands an Ute Luther (v. l.): Ullrich Felchner, Bärbel Felchner, Klaus Nordmann, Ute Luther, Pfarrer Jörg Rosenstock, Gudrun Tielking, Lieselotte Döring. Foto: Renate Ibeler

Der 1998 gegründete Verein hatte es sich zur Aufgabe gemacht, zum Erhalt der Apostel- und Martin-Luther-Kirche beizutragen und außerdem für ein breites Kulturangebot zu sorgen. Nachdem 2016 keine Nachfolger für die Vorsitzenden Ullrich und Bärbel Felchner gefunden worden waren, wurde der Verein aufgelöst. Zum Zweck der Nachhaltigkeit hatte der Förderverein bei der Evangelischen Stiftung Gütersloh den Stiftungsfonds »Historische Innenstadtkirchen« eingerichtet. Ziel war es, finanzielle Mittel zum Erhalt der beiden Gotteshäuser bereit zu stellen und damit dauerhaft zum Erhalt dieser bedeutenden Bauwerke beizutragen.

Stiftungsfonds bleibt bestehen

Bei Vereinslöschung betrug der Stiftungsfond 20.487,71 Euro. Diese Summe hat der ehemalige Vorsitzende Ullrich Felchner jetzt an die Vorsitzende der Evangelischen Stiftung Gütersloh Ute Luther übergeben. Das Konto des Stiftungsfonds wird weiterhin bestehen bleiben. Mit dem Vermerk »Zustiftung« können Spender weiterhin dafür sorgen, dass genügend Geld für die Erhaltung der Kirchen zur Verfügung steht. Auf Antrag der Evangelischen Kirchengemeinde Gütersloh werden so bauliche und kulturelle Projekte in beiden Kirchen unterstützt. Die Orgelmusik zur Mittagszeit am dritten Samstag im Monat in der Apostelkirche bleibt zum Beispiel bestehen. Geplant sind auch schon weitere Projekte mit Schulen und Kindergärten.

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