Gütersloh: City-Einzelhändler verdienen nicht mehr als jene in Streusiedlungen Schirm, Charme, Umsatz

Gütersloh (WB). Die Stadt wirbt gern mit ihrer hohen Kaufkraft. Gut 557 Millionen Euro setzten die 584 Einzelhandelsbetriebe im vergangenen Jahr in Gütersloh um. Doch davon flossen gerade einmal 27 Prozent in die Innenstadt. Ihr Anteil ist damit nicht größer als jener in den Gütersloher Streusiedlungen.

Von Stephan Rechlin
Schirmherrschaft: Die Einzelhändler in der Gütersloher Innenstadt setzen trotz guter Aktionen nur wenig mehr als die Geschäfte in den Streusiedlungen um.
Schirmherrschaft: Die Einzelhändler in der Gütersloher Innenstadt setzen trotz guter Aktionen nur wenig mehr als die Geschäfte in den Streusiedlungen um. Foto: Wolfgang Wotke

Umsatzsieger sind mit einem Anteil von 31 Prozent dem neuesten Einzelhandels- und Zentrenkonzept zufolge die acht Nahversorgungszentren in den Stadtteilen und dort vor allem die großen Vollsortimenter. Sie stellen für die 212 Einzelhandelsgeschäfte in der Gütersloher City eine weitaus größere Konkurrenz dar als das Internet, benachbarte Oberzentren oder Outlet-Center.

Einer Nachfragestromanalyse der Düsseldorfer Konzeptautoren Dr. Lademann & Partner zufolge gelingt es den Gütersloher Einzelhändlern gerade einmal, 69 Prozent der Kaufkraft hier zu binden. Also fließt gut ein Drittel der Gütersloher Kaufkraft ab, dem Konzept nach entspricht das 181 Millionen Euro im Jahr. Aus den Nachbarstädten wiederum fließen gerade einmal 134 Millionen Euro zurück nach Gütersloh. »Dies zeigt, dass es dem Einzelhandel in der Stadt Gütersloh nicht ausreichend gelingt, sich bei den Personen aus dem Umland als bedeutender Einzelhandelsstandort zu positionieren,« heißt es im Konzept.

Richtig gut sind dagegen die Aussichten.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch, 14. Juni, im WESTFALEN-BLATT, Ausgabe Gütersloh.

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