Modernisierung des Gütersloher Schwimmbades kostet 9,9 Millionen Euro Schuttberge im Freizeitbad »Die Welle«

Gütersloh (WB). Das Gütersloher Freizeitbad »Die Welle« liegt zurzeit in »Schutt und Asche«: 1000 Kubikmeter an Fliesen, Estrich und Beton sind abgetragen und müssen nun entsorgt werden. Der Umbau des Bades ist in vollem Gange.

Von Wolfgang Wotke
Bäderleiter Marko Rempe (rechts) und sein Stellvertreter Marcel Kahler staunen nicht schlecht über die Berge von Schutt, die gerade aus der Welle transportiert werden.
Bäderleiter Marko Rempe (rechts) und sein Stellvertreter Marcel Kahler staunen nicht schlecht über die Berge von Schutt, die gerade aus der Welle transportiert werden. Foto: Wolfgang Wotke

Der Aufsichtsrat der Stadtwerke Gütersloh hatte im vergangenen Jahr die Modernisierung des Freizeitbades beschlossen. Seit dem 9. Januar rollen dort die Bagger.

Einen wesentlichen Bestandteil bilden dabei die notwendigen Sanierungs- und Instandsetzungsarbeiten. Im Innenbereich wird das Freizeitbecken, das 470 Kubikmeter Wasser fasst, in ein Erlebnisbecken mit zahlreichen attraktiven Neuerungen umgestaltet. »Die neue Rutschenanlage wird über zwei innovative Rutschangebote verfügen, und der Eltern-Kind-Bereich wird als Wasserspielgarten neu gestaltet«, erklärt Marko Rempe, der Leiter der Bäderbetriebe. Das Lehrschwimmbecken werde zu einem Kursbecken mit Hubboden umgebaut und kann so vielseitig eingesetzt werden. Der neu gestaltete Innenbereich werde durch ein Außenschwimmbecken (drei Bahnen mit jeweils 25 Metern), das zukünftig ganzjährig betrieben werden kann, ergänzt.

»Keine kalte Welle mehr«

Das Bauvorhaben hat ein Gesamtkostenvolumen in Höhe von 9,9 Millionen Euro. Um spätere längere Schließungszeiten zu vermeiden, sollen während des Umbaus bereits weitere geplante Maßnahmen im Umfang von 900.000 Euro durchgeführt werden. So wird die Gastronomie kundenfreundlicher gestaltet, und auch die Filteranlagen werden vorzeitig saniert.

Gerade sind Bauarbeiter dabei, die alten Lüftungsleitungen im Keller auszubauen, denn die Lüftung wird komplett auf das Dach des Schwimmbades verlegt. Rempe: »Damit gibt es keine kalte Welle mehr, was viele Badegäste in der Vergangenheit sehr oft moniert haben.« Die gesamte Welle, so Rempe, werde in den nächsten Tagen eingerüstet, damit die Feinarbeiten, wie Verschalung oder Elektroinstallationen unter den Decken beginnen könnten.

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Behinderten Umkleidekabine

Die Behinderten Kabinen sind zu klein. Eltern Behinderte er Kinder müssen ihren Kindern oft komplett bei der Umkleidekabine helfen. Die Türen müssen Edelstahl Scharniere haben und kleine aus Stahl diese rosten zu Schnell bei der Salzhaltigen Luft. Die TüRentner lassen sich zu schwer öffnen und schließen nach einiger Zeit. Unser Sohn ist Autist und kann lautet Umgebungen nur schwer ertragen, in den alten Bad war eine sehr schlechte Akustik.

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