Grüne stellen Umgestaltungsanträge: Radweg auf die Fahrbahn, schmalere Wege Vielleicht lockt der Büskerplatz Bienen an

Gütersloh (WB). Den Grünen gefällt die Gestaltung des Büskerplatzes nicht so recht. Dann mögen sie ihre Bedenken dazu bitte schriftlich äußern, der Verwaltung aber nicht einfach nur Anregungen geben, entgegnete Umweltdezernentin Christine Lang im jüngsten Umweltausschuss. Gefordert, getan.

Von Stephan Rechlin
Ob der Büskerplatz nun nach Plänen der Stadt oder der Grünen umgestaltet wird – er kann nur gewinnen. Die Umweltdezernentin hat noch nie jemanden dort sitzen sehen.
Ob der Büskerplatz nun nach Plänen der Stadt oder der Grünen umgestaltet wird – er kann nur gewinnen. Die Umweltdezernentin hat noch nie jemanden dort sitzen sehen. Foto: Wolfgang Wotke

In zwei neuen Anträgen lassen die Grünen vom bisherigen Entwurf der Verwaltung nicht mehr viel übrig. So soll der Radweg an der Berliner Straße dem neuen Vorschlag zufolge nicht auf einem Hochbord bis zur Kreuzung Friedrich-Ebert-Straße geführt werden.

Stattdessen wünschen sich die Grünen eine rote Radwegmarkierung auf der Fahrbahn. Rechtsabbiegende Radfahrer sollen zudem nicht bis an die Kreuzung, sondern von einem Symbol über die Mauerstraße geführt werden.

Vor den haltenden Autos an der Kreuzung soll auf der Berliner Straße ein Aufstellraum für jene Radfahrer geschaffen werden, die nach links abbiegen möchten. Eine separate Signalanlage soll für sie einige Sekunden vor dem Autoverkehr »Grün« zeigen.

Anstelle der geplanten Rasenflächen solle »eine bienenfreundliche Bepflanzung« vorgenommen werden. Im Umweltausschuss war noch die Rede von einer Wildblumenwiese gewesen. Ein Vorschlag, gegen den Bernhard Winkler vom Fachbereich Umwelt Einspruch erhob. Auf dem schattigen Büskerplatz hätten solche Blumen so gut wie keine Entwicklungschance.

Mehr lesen Sie am Mittwoch, 25. Januar, im WESTFALEN-BLATT, Lokalteil Gütersloh.

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