Der VVOWL will Verspätungen von Regionalbussen am ZOB reduzieren Freie Fahrt an der Ampel

Gütersloh (WB). Defekte Ampeln, Baustellen, Unfälle, Staus, besonders viele Fahrgäste, die ihre Fahrkarten beim Fahrer im Bus erwerben – es gibt ein Dutzend Gründe, warum Regionalbusse immer und immer wieder zu spät am Gütersloher ZOB eintreffen. Der Verkehrsverbund Ostwestfalen-Lippe (VVOWL) will jetzt gegensteuern.

Von Stephan Rechlin
Auf Knopfdruck wird die Ampel freigeschaltet: Diese technische Möglichkeit nutzen die 38 Stadtbusse der Stadtwerke Gütersloh schon seit Jahren. In einem Pilotprojekt soll sie in diesem Jahr auch von Regionalbussen eingesetzt werden.
Auf Knopfdruck wird die Ampel freigeschaltet: Diese technische Möglichkeit nutzen die 38 Stadtbusse der Stadtwerke Gütersloh schon seit Jahren. In einem Pilotprojekt soll sie in diesem Jahr auch von Regionalbussen eingesetzt werden. Foto: Carsten Borgmeier

Der Verbund ist seit 1998 mit Organisation und Durchführung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) im Kreis Gütersloh beauftragt. In seinen jährlichen Qualitätsberichten moniert der Verbund seit 2013 zunehmend verspätet eintreffende Regionalbusse am Gütersloher ZOB. Damit sind keine verkraftbaren Abweichungen vom Fahrplan von ein bis drei Minuten gemeint. Im vergangenen Jahr ermittelten drei professionelle Tester sechs Buslinien, bei denen die Fahrgäste selbst bei geringfügigen Verspätungen keine Chance mehr hatten, einen Anschlusszug oder -bus zu erwischen. Die Betreiber der Linien 43 (Gütersloh-Halle), 71 (Versmold-Gütersloh), 77 (Gütersloh-Rietberg), 79 (Gütersloh-Rheda-Wiedenbrück), 85 (Gütersloh-Verl-Schloß Holte Stukenbrock) und 89 (Versmold/Peckeloh-Halle) wurden darum aufgefordert, ihre Fahrpläne zu überarbeiten. Im Falle der Linie 89 sei damit bereits begonnen worden.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag, 20. Januar, im WESTFALEN-BLATT, Ausgabe Gütersloh.

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