Bis 2020 will die Stadt 203,6 Millionen Euro investieren – Kredite für 77 Millionen Euro Gütersloh hebt ab

Gütersloh (WB). Ob Kindergartenbeiträge, Parkgebühren oder Hundesteuer – in den kommenden drei Jahren werden Güterslohs Bürger mit keiner noch so geringen Erleichterung rechnen dürfen. Eher wird es teurer. Die Stadt braucht jeden Cent, um ihr 203,6 Millionen Euro hohes Investitionsprogramm bezahlen zu können.

Von Stephan Rechlin
Die Konversion des Flughafenareals ist eines der Gütersloher Großprojekte, die bis 2020 umgesetzt werden sollen.
Die Konversion des Flughafenareals ist eines der Gütersloher Großprojekte, die bis 2020 umgesetzt werden sollen. Foto: Wolfgang Wotke

Neuer Wohnraum, die neue Feuerwache, die dritte Gesamtschule, Kanäle, Straßen, die Umgestaltungen von Bahnhofsvorplatz und Rathausplatz, neue oder erweiterte Kindertageseinrichtungen – diesen Anschaffungswünschen wird bis zum Jahr 2020 das übrige Leben in der Stadt untergeordnet. Als Bürgermeister Henning Schulz und Erste Beigeordnete Christine Lang den neuen Haushaltsplan im Dezember einbrachten, deuteten sie die wirtschaftlichen Konsequenzen ihres Wachstumskurses schon einmal an. Dem Finanzausschuss rechnen sie jetzt vor, was er konkret bedeutet.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag, 10. Januar, im WESTFALEN-BLATT, Ausgabe Gütersloh.

Kommentare

Gut aber viel zu spät :
Ich war in der Innenstadt am Sonntag, das war menschenleer. Es gibt zwar grosse, reiche Unternehmen, aber der Standort ist unattraktiv für hochqualifizierte Jungendliche. Der Flughafen in der unmitterlbaren Nähe hätte den Unternehmen sehr geholfen (nach den europäsischen Metropolen wie London, Paris,…) für wenig Investition und Lärm, jetzt wird er für immer zerstört. Eines Tages wird ein Unternehmen seine Zentrale in eine große Stadt verlagert, dann werden wir das nachträglich verstehen.

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