Hallenbad schließt kommenden Montag – Stadtwerke investieren 9,4 Millionen Euro Welle-Umbau dauert ein Jahr

Gütersloh (WB). Das Freizeitbad Welle schließt am Montag, 9. Januar, für rund ein Jahr die Türen. Dann startet der von den Stadtwerken Gütersloh geplante Umbau des Bades. 9,4 Millionen Euro investiert das Unternehmen in die Sanierung und Umgestaltung der 1992 errichteten Welle.

Bäderleiter Marko Rempe (46): »Zwei neue, etwa 100 Meter lange und zehn Meter hohe Rutschen werden die alte Anlage ersetzen.«
Bäderleiter Marko Rempe (46): »Zwei neue, etwa 100 Meter lange und zehn Meter hohe Rutschen werden die alte Anlage ersetzen.« Foto: Carsten Borgmeier/Archivfoto

Erste Abbrucharbeiten haben in der Welle bereits im Dezember im Außenbereich begonnen. Das Schwimmerbecken auf der Wiese ist bereits abgebaut, nun geht es innen weiter. Dort wird das bestehende Freizeitbecken zum Erlebnisbecken mit neuen Attraktionen umgestaltet.

Zwei neue Rutschen wird es geben

Zwei neue Rutschen mit einer Länge von rund 100 Metern und einer Höhe von etwa zehn Metern werden die alte Rutschenanlage ersetzen. Weitere Höhepunkte werden der neue Eltern-Kind-Bereich, der als Wasserspielgarten neu inszeniert wird, sowie das Lehrschwimmbecken, das zu einem vielseitig nutzbaren Kursbecken mit Hubboden umgebaut wird.

Das neue, zukünftig im Winter auf bis zu 29 Grad beheizbare Außenschwimmbecken wird dann ganzjährig betrieben. Außerdem soll die Gastronomie kundenfreundlich umgestaltet werden. Ein wesentlicher Bestandteil der Umbaumaßnahmen sind auch technische und energetische Sanierungs- und Instandsetzungsarbeiten. Die Lüftungs- und Filteranlagen werden erneuert, neue Fliesen sollen für mehr Sicherheit und Wohlgefühl sorgen.

Webcam überträgt den Umbau

Der Umbau kann über eine Webcam unter der Internetadresse www.welle-guetersloh.de live verfolgt werden. »Wir möchten unsere Badegäste und interessierte Bürger über die Fortschritte der Baumaßnahme auf dem Laufenden halten«, erklärt Marko Rempe (46), seit 2014 Bäderleiter.

Järve-Sauna bleibt geöffnet

Auch für die Gäste der Järve-Sauna, die lediglich am 9. und 10. Januar geschlossen bleibt, ändert sich etwas: Der Eingang befindet sich während der Bauarbeiten zwischen der Turnhalle der Geschwister-Scholl-Schule und der Welle. Ansonsten bleibt die Järve-Sauna zu den bekannten Zeiten geöffnet. Montags bis samstags ist die Sauna jeweils von 10 bis 22 Uhr geöffnet, an Sonn- und Feiertagen kann von 9 bis 22 Uhr sauniert werden.

Während des Umbaus können Schwimmer in Gütersloh auf das Hallenbad am Nordbad ausweichen, das ab dem 9. Januar die Öffnungszeiten ausweitet. Montags bis freitags kann wie gewohnt morgens von 6 bis 8 Uhr geschwommen werden. Freitags zudem von 13 bis 22 Uhr, samstags von 6 bis 22 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 8 bis 22 Uhr. So lange das Freibad am Nordbad noch geschlossen ist, kann dort im Hallenbad zusätzlich montags, dienstags und donnerstags von 18.30 bis 22 Uhr auf zwei Bahnen geschwommen werden. Weitere Bahnen sind zu den Zusatzzeiten für Vereine reserviert.

Wenn das Wetter es zulässt, ist weiterhin geplant, dass das Schwimmerbecken im Freibad bereits einen Monat eher, im April, öffnet und erst später, nämlich Ende September, wieder schließt. Dauerkarteninhaber können auch ohne Zusatzkosten auf das Hallenbad in Herzebrock und die Bielefelder Hallenbäder ausweichen. Informationen dazu geben die Mitarbeiter der Bäder an den Kassen im Nordbad und der Järve-Sauna. Auf Wunsch kann auch der bezahlte Betrag anteilig zurückbezahlt werden.

Weitere Infos im Internet: www.welle-guetersloh.de

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