Stadt Gütersloh reagiert auf hohe Anmeldezahlen Kapellenschule ausnahmsweise dreizügig

Gütersloh (WB/mdel). Die Kapellenschule in Avenwedde wird im Schuljahr 2017/2018 ausnahmsweise drei Eingangsklassen bilden. Darauf hat sich der städtische Fachbereich Jugend und Bildung nach einem Gespräch mit der Schulleitung und in Absprache mit der unteren Schulaufsicht entschlossen.

77 Kinder sind für das neue Schuljahr an der Kapellenschule angemeldet worden.
77 Kinder sind für das neue Schuljahr an der Kapellenschule angemeldet worden. Foto: dpa

»Aufgrund der räumlichen Situation ist dies allerdings nur einmalig möglich«, erklärte Fachbereichsleiter Roland Thiesbrummel auf WESTFALEN-BLATT-Anfrage.

Nach dem Anmeldeverfahren hatte sich an der Kapellenschule eine besondere Situation ergeben. Dort waren 77 Kinder angemeldet worden, obwohl nur 56 wegen der Zweizügigkeit aufgenommen werden können. Thiesbrummels Angaben zufolge resultiert dieser Anmeldeüberhang ganz wesentlich aus Kindern, die die neue Kindertagesstätte KiKu Seepferdchen an der Eimerheide besuchen. Zum Schuljahr 2017/2018 entlasse diese Einrichtung den ersten Jahrgang, der überwiegend im Umkreis der Kita wohnt. »In der Aufbauphase kamen die Kinder aus dem gesamten Stadtgebiet, sodass sie sich auch auf die Schulen im Stadtgebiet verteilten«, so der Fachbereichsleiter. Aufgrund dieser besonderen Situation habe man sich entschlossen, ausnahmsweise drei Eingangsklassen an der Kapellenschule zuzulassen.

Den Schulleitungen seien am 22. Dezember Informationen zur Kommunalen Klassenrichtzahl und damit zur möglichen Klassenbildung gegeben worden, so dass aufgrund der noch andauernden Ferien von Seiten der Schulleitung der Kapellenschule bislang keine Möglichkeit bestanden habe, die Elternschaft noch vor Weihnachten direkt zu informieren.

Die endgültigen Entscheidungen über Aufnahme bzw. Ablehnung treffen alle Grundschulleitungen zeitgleich Ende Januar/ Anfang Februar.

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