Verwaltungsgericht weist Klage gegen die Stadt Gütersloh zurück Prostitution in Wohnung unzulässig

Gütersloh (WB). Das ist eine Bestätigung für die Auffassung der Stadt Gütersloh: Im Rechtsstreit um die Untersagung von Wohnungsprostitution an der Windelsbleicher Straße im Stadtteil Friedrichsdorf ist das Verwaltungsgericht Minden jetzt der Auffassung der Stadt Gütersloh gefolgt, dass sich die Nutzung der Gebäude auf der Nord- und Südseite der Windelsbleicher Straße planungsrechtlich als allgemeines Wohngebiet und nicht als Mischgebiet darstellt.

Nach Auffassung des Verwaltungsgerichtes war die Untersagung der Wohnungsprostitution rechtens.
Nach Auffassung des Verwaltungsgerichtes war die Untersagung der Wohnungsprostitution rechtens. Foto: dpa

Im Dezember 2014 hatte die Verwaltung die Wohnungsprostitution im Bereich der Windelsbleicher Straße untersagt. Dagegen hatte der Betreiber Klage vor dem Verwaltungsgericht Minden erhoben mit dem Argument, beim fraglichen Gebiet handele es sich um ein Mischgebiet, in einem solchen sei Wohnungsprostitution zulässig.

Nachdem im Januar 2016 die Durchführung der Wohnungsprostitution eingestellt wurde, stand nun noch die Entscheidung aus Minden aus. Das Gericht hat bestätigt, dass der Bereich nördlich und südlich der Windelsbleicher Straße den Charakter eines allgemeinen Wohngebiet habe und in diesem Bereich die Durchführung von Wohnungsprostitution somit unzulässig sei. Die damalige Untersagung der Stadt wurde als rechtmäßig bestätigt und die Klage abgewiesen.

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