In sechs Regionalbuslinien finden Fahrgäste keinen Weitertransport Ankunft ohne Anschluss

Kreis Gütersloh (WB/rec). Sekundengenaue Pünktlichkeit gibt es bei Bussen nicht. Dafür ist auf den Straßen zu viel los. Selbst die zuverlässigsten der 25 von Testern der VVOWL untersuchten Regionalbuslinien trafen zwei bis drei Minuten später an den Haltestellen ein als ihr Fahrplan vorgab.

Pünktlichkeit ist und bleibt das größte Problem der 25 Regionalbuslinien im Kreis Gütersloh. In diesem Jahr wollen Tester herausfinden, welche Faktoren zu den Verspätungen führen.
Pünktlichkeit ist und bleibt das größte Problem der 25 Regionalbuslinien im Kreis Gütersloh. In diesem Jahr wollen Tester herausfinden, welche Faktoren zu den Verspätungen führen.

Allerdings ermittelten die Tester auch sechs Buslinien, bei denen die Fahrgäste selbst bei geringfügigen Verspätungen keine Chance mehr hatten, einen Anschlusszug oder -bus zu erwischen. Die Betreiber der Linien 43 (Gütersloh -Halle), 71 (Versmold-Gütersloh), 77 (Gütersloh-Rietberg), 79 (Gütersloh-Rheda-Wiedenbrück), 85 (Gütersloh-Verl-Schloß Holte Stukenbrock) und 89 (Versmold/Peckeloh-Halle) werden darum aufgefordert, ihre Fahrpläne zu überarbeiten. Im Falle der Linie 89 sei damit bereits begonnen worden.

Die genauen Gründe für die Verspätungen konnten die Tester im vergangenen Jahr noch nicht ermitteln. Das werden sie ihrem Bericht an den Kreisverkehrsausschuss zufolge in diesem Jahr versuchen. Zum einen durch intensiveres Mitfahren, zum anderen in Gesprächen mit den Verkehrsplanern in den einzelnen Unternehmen.

Information, Sauberkeit und Ausstattung der Busse werden von den Testern überwiegend gelobt. Einige Busse verfügten noch immer nicht über Rampen, die auch Rollstuhlfahrern einen barrierefreien Ein- und Ausstieg ermöglichen.

Sämtliche eingesetzten Busse sollten sich auf eine akustische Durchsage von angesteuerten Haltestellen verständigen. Auf einigen Linien werde dies bereits praktiziert, auf anderen nicht; wieder andere kündigten mal eine Haltestelle akustisch an, mal nicht. Vor allem für ältere und ortsfremde Fahrgäste sei das ein Problem

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