Zahlt Weberei ihren 450-Euro-Kräften kein Urlaubs-, Weihnachts- und Krankengeld? Alter Streit, neue Vorwürfe

Gütersloh (WB). Die Böning-Brüder sanierten die Weberei auf den Rücken der Mitarbeiter – dieser Vorwurf ist bereits erhoben worden, als Tim und Steffen Böning noch gar keinen Zuschlag für den Betrieb des soziokulturellen Zentrums erhalten hatten. Jetzt erhält er neue Nahrung.

Von Stephan Rechlin
Seit etwas mehr als anderthalb Jahren ist die Gütersloher Weberei Teil des gemeinnützigen Bürgerkiezes. Ihre wirtschaftliche Situation ist nach wie vor schwierig, doch seit Steffen Böning das Ruder in der Hand hat, spricht niemand mehr von Insolvenz.
Seit etwas mehr als anderthalb Jahren ist die Gütersloher Weberei Teil des gemeinnützigen Bürgerkiezes. Ihre wirtschaftliche Situation ist nach wie vor schwierig, doch seit Steffen Böning das Ruder in der Hand hat, spricht niemand mehr von Insolvenz. Foto: Wolfgang Wotke

Die gut 60 geringfügig beschäftigten Aushilfskräfte der Weberei erhielten kein Weihnachts- und Urlaubsgeld und keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall. Diesen Vorwurf erheben eine Handvoll Mitarbeiter, die aus Angst vor persönlichen Konsequenzen nicht ihre Namen preisgeben wollen.

Auf Nachfrage teilt Thorsten Kleile von der Gewerkschaft Nahrung Genuss und Gaststätten (NGG) mit, die Vorwürfe zu kennen, jedoch keinen Auftrag zu haben, ihnen juristisch nachzugehen: »Dieser Streit ist typisch für die Situation in der ­Gastronomie.«

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Donnerstagausgabe des WESTFALEN-BLATTS (Ausgabe Gütersloh).

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