Gewitter-Folgen: Volle Keller, Äste auf Fahrbahn, ICEs im Bahnhof Feuerwehr im Dauereinsatz

Kreis Gütersloh (WB). Heftige Gewitter, Starkregen, Hagel und Sturmböen haben am Sonntag nicht nur die suptropische Hitze von mehr als 36 Grad der vergangenen Tage beendet sondern auch zwischen 11 Uhr und 18 Uhr Feuerwehr und Polizei in Atem gehalten.

Von Gabriele Grund
Die Feuerwehr ist am Sonntag zu mehr 200 Einsätzen ausgerückt. Häufig lagen Äste und Bäume auf den Fahrbahnen.
Die Feuerwehr ist am Sonntag zu mehr 200 Einsätzen ausgerückt. Häufig lagen Äste und Bäume auf den Fahrbahnen. Foto: Gabriele Grund

Im Süden des Kreises waren vor allem Gütersloh, Herzebrock-Clarholz, Rheda-Wiedenbrück sowie Marienfeld und Harsewinkel betroffen. Auch wenn nirgends ein größerer Sachschaden entstanden ist, so haben die Unwetterauswirkungen vor allem den Feuerwehrkräften eine Menge Arbeit beschert.

Im Minutentakt gingen die Einsätze bei der Feuerwehr -Kreisleitstelle und der Polizei ein – am Ende waren es mehr als 200 Einsätze. Es wurden einige umgerissene Bäume sowie mehrere überflutete Straßen gemeldet. Betroffen war auch die Bundesstraße 61 zwischen Gütersloh und Wiedenbrück sowie zwischen Isselhorst und Bielefeld. In Gütersloh, Jägerstraße, brannte offenbar nach Blitzschlag der Dachstuhl eines Sechsfamilienhauses. Es entstand ein Sachschaden von etwa 5000 Euro.

Kein größerer Sachschaden entstand bei Blitzeinschlägen in Häuser in Harsewinkel und Rheda-Wiedenbrück. Umgestürzte Bäume auf den Gleisen stoppten die Fahrt von zwei ICEs, die im Gütersloher Bahnhof auf die Weiterfahrt warten mussten. Betroffen davon waren gut 400 Fahrgäste.

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