Projekt schlägt fehl  Wasserrad soll bleiben 

Es war nicht auszuhalten, sogar unsere Pferde wurden verrückt, erinnert sich Anwohnerin Heike Weymann an die Inbetriebnahme des Wasserrads an Meiers Mühle. Jetzt ist die Betreiberin einer Reithalle an der Lindenstraße froh, dass Ruhe herrscht.
Es war nicht auszuhalten, sogar unsere Pferde wurden verrückt, erinnert sich Anwohnerin Heike Weymann an die Inbetriebnahme des Wasserrads an Meiers Mühle. Jetzt ist die Betreiberin einer Reithalle an der Lindenstraße froh, dass Ruhe herrscht.

Gütersloh(cabo). Ursprünglich hätte damit Strom produziert und Geld verdient werden sollen – jetzt wird das Wasserrad an Meiers Mühle wohl nur noch als Dekorationsobjekt an der Dalke verbleiben.

Darauf haben sich Hermann Ludwig als Investor und die Eheleute Ursula und Axel Werche als Erbpächter des Grundstücks offenbar geeinigt. Wie beide Parteien gestern auf Anfrage bestätigten, werde darüber nachgedacht, den Prototyp aus Eisenblech auf niedriger Drehzahl laufen zu lassen. »Ob das so kommt, wird sich bis zum Frühjahr entscheiden«, sagte der Ahlener Unternehmer Ludwig, der in die Anlage an Güterslohs wohl ältestem Mühlenstandort bis zu 200000 Euro investiert hat.

Anwohner sowie Werches als Auftraggeber selbst hatten schließlich kurz nach Inbetriebnahme Ende 2013 gegen Lärm und Vibrationen protestiert, die das Wasserrad verursacht haben soll. Trotz mehrmaliger Testläufe konnte Ludwig die Anlage nicht leiser laufen lassen. Deshalb steht das Wasserrad mit innenliegendem Generator seit Monaten still. Eine gerichtliche Auseinandersetzung soll es nicht geben.

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