Nächster Verhandlungstag am 2. Februar Doppelmord-Prozess: Plädoyers verschoben

Bielefeld/Gütersloh (WB/wow). Keine Plädoyers, dafür vier neue Beweisanträge der Verteidiger. Trotzdem geht der Prozess um den Gütersloher Doppelmord an einem Geschwisterpaar vermutlich bald zu Ende.

Das Landgericht in Bielefeld.
Das Landgericht in Bielefeld. Foto: Thomas F. Starke

Schon am nächsten Verhandlungstag, am 2. Februar, will die Vorsitzende Richterin Jutta Albert die Beweisaufnahme schließen, und Staatsanwalt Christoph Mackel soll dann in sein Plädoyer einsteigen, bevor am 18. Februar die Verteidigung an der Reihe ist. Das Urteil im Prozess wird für den 26. Februar erwartet.

Am Montag gab das Schwurgericht überraschend den rechtlichen Hinweis, dass der Angeklagte Jens Sch. (29) womöglich auch wegen zweifachen Totschlags verurteilt werden könne. Der Vorwurf der »Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion« wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft fallengelassen.

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