Doppelmord in Gütersloh: Angeklagter spricht erstmals über sein Leben »Ich bin unschuldig«

Gütersloh (WB). Er hat sich intensiv mit dem Leben nach dem Tod beschäftigt, aber auch mit der Frage, ob es ein Leben vor der Geburt gibt. »Und irgendwann möchte ich in einem kleinen Haus im Wald leben, weil ich der Natur sehr verbunden bin.«

Von Wolfgang Wotke
Der Angeklagte Jens Sch. zwischen seinen Verteidigern Sascha Haring (links) und Dr. Carsten Ernst.
Der Angeklagte Jens Sch. zwischen seinen Verteidigern Sascha Haring (links) und Dr. Carsten Ernst. Foto: Wolfgang Wotke

 Jens Sch., der Heiligabend in Gütersloh zwei betagte Geschwister und einen Hund bestialisch getötet haben soll, hat am Freitag das Bielefelder Schwurgericht zum ersten Mal in sein Inneres blicken lassen. Er zeichnete fast zwei Stunden lang das Bild eines Menschen, dem Gewalt fremd ist und der gar nicht in der Lage ist, jemanden zu hassen. »Ich bin unschuldig. Solche Taten könnte ich niemals begehen«, erklärte der 29-jährige Tatverdächtige in einer Art und Weise, die an einen Autor erinnerte, der seine Biografie in einer Lesung darstellt. »Man muss sich im Spiegel morgens selbst anschauen können. Ich habe damit kein Problem.«

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