Firma Bartling stellt Pläne für Fläche am Haller Weg vor Parkhaus bei Poppenburg

Borgholzhausen(WB/jog). Die Neugestaltung des Poppenburg-Geländes wird konkreter. Inzwischen liegt eine Planung für ein Parkhaus vor. Und es gibt weitere Ideen.

Parkhaus-Entwurf der Firma Bartling: So soll nach den Vorstellungen der Planer das zukünftige Parkhaus am Haller Weg aussehen. Es beendet die Parkplatznot der Beschäftigten des Unternehmens und soll bei Großveranstaltungen auch der Allgemeinheit zur Verfügung stehen.
Parkhaus-Entwurf der Firma Bartling: So soll nach den Vorstellungen der Planer das zukünftige Parkhaus am Haller Weg aussehen. Es beendet die Parkplatznot der Beschäftigten des Unternehmens und soll bei Großveranstaltungen auch der Allgemeinheit zur Verfügung stehen.

Die Zuschauerplätze bei der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Planen und Bauen waren voll besetzt. Unter den Gästen befanden sich mit Axel Bartling, Vertretern der Familie General und Björn Wanzek von der Diakonischen Stiftung Ummeln einflussreiche Personen, die bei der Neugestaltung des Poppenburg-Geländes eine wichtige Rolle spielen könnten.

Bürgermeister Dirk Speckmann betonte in diesem Zusammenhang an die Adresse der Erbengemeinschaft: »Ohne Sie läuft hier gar nichts.« Und er wies darauf hin, dass mit allen Grundstückseigentümern mittlerweile intensive Gespräche geführt würden. Nachdem die Planungsziele über lange Zeit nicht bekannt waren, möchte die Stadt nun die Bauleitplanung voran treiben.

Am weitesten entwickelt sind dabei wohl die Absichten der Firma Bartling in Bezug auf ein neues Parkhaus, das am Haller Weg entstehen soll. Auch wenn Axel Bartling seine Ausführungen eher als »Vision« bezeichnet, konnten sich die Ausschussmitglieder bereits ein konkretes Bild machen.

Demnach soll das 75 Meter lange Parkhaus auf zweieinhalb Ebenen zunächst 200 Fahrzeugen Platz bieten. In einem zweiten Bauabschnitt könnte die Kapazität noch einmal um 50 weitere Stellplätze erhöht werden.

Vor allem bei Schichtwechsel in den frühen Morgenstunden, wenn je 100 Mitarbeiter ankommen und wegfahren, werde dieser Parkraum benötigt, erläuterte Axel Bartling. Seiner Ansicht nach erfüllt das Gebäude architektonisch und akustisch die erforderlichen Voraussetzungen. Ein ebenerdiger Parkplatz sei lärmschutztechnisch nicht zu realisieren, und eine Tiefgarage komme wegen des sumpfigen Untergrundes nicht in Frage.

»Bei der Neugestaltung des Verwaltungstraktes haben wir gerade einschlägige Erfahrungen machen und sehr tiefe Fundamente legen müssen«, erklärte Axel Bartling. Da in Zukunft auch die Sozialbereiche im Neubau am Haller Weg untergebracht werden, hält er das Parkhaus für die optimale Lösung. Ein Schallschutzgutachten habe zudem ergeben, dass die Werte von 35 Dezibel kein Hindernis für die dahinter liegende Wohnbebauung darstellen. Auch die durch das acht Meter hohe Gebäude hervorgerufene Verschattung hält sich laut einer Expertise in vertretbaren Grenzen.

Grundsätzlich sei nur Firmenangehörigen die Zufahrt zum Parkhaus gestattet, bei Großveranstaltungen wie Weihnachts- und Kartoffelmarkt stehe es aber auch den Besuchern zur Verfügung, kündigte Bartling an und stellte langfristig die Verlagerung des Schwerlastverkehrs über die südliche Anbindung zum Firmengelände in Aussicht.

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