Oktoberfest bei Leeker: Vorverkauf für die weißblaue Gaudi beginnt am Montag Ein Fassanstich will gut geprobt sein

Borgholzhausen(jog). Freunde von Dirndl und Lederhosen werden sich freuen: Am Montag, 5. September beginnt der Vorverkauf für die 6. Auflage des Piumer Oktoberfestes. Die Organisatoren der Feuerwehr sind mit den letzten Vorbereitungen beschäftigt und haben auch Bürgermeister Dirk Speckmann bei einem Probelauf schon erfolgreich in die hohe Kunst des Fassanstechens eingeführt.

Die Vorbereitungen für das 6. Piumer Oktoberfest der Piumer Feuerwehr sind in vollem Gange. Von links: Ulrich Steiner, Wilhelm Wesselmann, Bernd Goldbecker, Bianca Kaup, Jens Eickmeyer, Jan Ziervogel, Christoph Lasner
Die Vorbereitungen für das 6. Piumer Oktoberfest der Piumer Feuerwehr sind in vollem Gange. Von links: Ulrich Steiner, Wilhelm Wesselmann, Bernd Goldbecker, Bianca Kaup, Jens Eickmeyer, Jan Ziervogel, Christoph Lasner Foto: Johannes Gerhards.

So werden am 15. Oktober wieder rund 700 Besucher erwartet, wenn ein Hauch von Wiesn durch die zum Festzelt umfunktionierte Bushalle der Firma Leeker weht. Das Fest findet alle zwei Jahre statt. Wie immer sorgt der Musikzug der Feuerwehr mit stilechter Blasmusik, klassischen Schlagern und zünftigen Stimmungshits für möglichst authentische Atmosphäre. Meike Brinkmann und Bianca Kaup wechseln sich bei der Leitung des Orchesters ab, wobei letztere wohl auch mal das Mikrofon für die eine oder andere Gesangseinlage ergreifen wird.

300 Preise in der Tombola

Hauptsächlich ist Reinhold Steenblock dafür zuständig, während sich Manfred Lasner um die Tontechnik kümmert und zwischendurch am Akkordeon oder zu vorgerückter Stunde auch als Discjockey in Erscheinung tritt. Wieder im Programm ist der Wettbewerb im Maßkrugstemmen mit getrennter Damen- und Herrenwertung. Zusätzlich haben Piumer Geschäftsleute über 300 wertvolle Preise für die Tombola gestiftet.

Die Landfleischerei Goldbecker versorgt die Gäste mit klassischer Oktoberfestnahrung wie Haxen, Nürnberger Bratwurst, Spießbraten und Leberkäs. Dazu verteilen fesche Madln »Brez’n« und Lebkuchenherzen.

Kartenkauf nicht mehr an der Haustür

Das Sicherheitskonzept ist überarbeitet und den neuesten Bestimmungen angepasst worden. Punkt ein Uhr ist Zapfenstreich, Anwohner und Nachbarn haben Freikarten zum Mitfeiern erhalten. Das gleiche gilt für die 75 Mitglieder des Feuerwehr-Fördervereins. Allerdings gehen die Kameraden des Löschzuges nicht mehr mit den Eintrittskarten von Haus zu Haus. Diese sind ausschließlich an den Vorverkaufsstellen Schreibwaren Herold, Leeker Bustouristik, Getränke Steiner und Raumausstatter Wesselmann zum Preis von acht Euro erhältlich.

Sofern das Limit nicht vorher schon erreicht ist, werden auch an der Abendkasse noch Karten für zehn Euro verkauft. Einlass ist am 15. Oktober ab 18:30 Uhr, eine Stunde später heißt es nach dem Fassanstich wieder »O`zapft is!«. Oktoberfestliche Kleidung ist inzwischen obligatorisch. »Als wir anfingen, lag die Quote bei 20 Prozent, mittlerweile kommen aber vier von fünf Besuchern in Dirndl oder Lederhose«, sagt der frühere Löschzugführer Wilhelm Wesselmann.

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