Die Bielefeldern Severine Reisp räumt in den USA einen Filmpreis nach dem anderen ab Mit bewegten Bildern die Menschen bewegen

Bielefeld (WB). Die gebürtige Bielefelderin Severine Reisp ist in den USA mit zahlreichen Filmpreisen ausgezeichnet worden. Sie lebt seit gut fünf Jahren in den USA, kommt aber regelmäßig nach Bielefeld zurück. Mit 19 Jahren ist sie in die USA gezogen, um als Trainee mit dem Joffrey Ballet in New York und dem State Street Ballet in Santa Barbara (Kalifornien) zu tanzen. Seit gut zwei Jahren besucht sie nun das Sarah Lawrence College in New York, wo sie Film und Tanz studiert.

Erfolgreich: Severine Reisp
Erfolgreich: Severine Reisp

Im vergangenen Jahr hat sie das Drehbuch für zwei Kurzfilme geschrieben, welche sie selbst produziert und bearbeitet hat.

Ihr erster Film Giselle (25 Minuten lang) hat international viele Preise gewonnen, unter anden einen Award für »Best First Time Director« bei den New York Film Awards, »Best Dance Film« beim Festigious International Film Festival Los Angeles, Best Choreography am Oniros Film Awards in Italien, Best Inspirational Film beim Top Shorts Film Awards und »Best Student Entertainment« bei den Accolade Film Awards in Kalifornen. Severines Film ist einer von zwei deutschen Tanzfilmen, die nominiert sind für den »Best Dance Film« bei den Paris Art and Movie Awards 2018, dem größten Independent-Film-Festival in Paris, welches am 20. Juni in Paris startet.

Nächste Ausstrahlung auf Zypern

Giselle ist in 2017 und 2018 an 24 Film Festivals in den USA und Europa ausgewählt worden. Die nächsten Ausstrahlungen sind beim Zypern International Film Festival im Juni und beim New Hope Film Festival in Pennsylvania (USA) im Juli. Severine Reisp s neuer Film Orbis hat dieses Wochenende bereits einen Preis bei den Los Angeles Film Awards gewonnen. Er wurde besonders hervorgehoben als »Best inspirational Film«. Sie hofft, dass sie mit ihren Filmen Menschen bewegen und deren Herzen erreichen sowie sozialkritische Themen ansprechen kann.

Ihr Film Giselle ist ein Drama und ein Liebesfilm mit einem sozialkritischem Hintergrund, welcher aber auch Tanzszenen beinhaltet, die die Geschichte voranbringen. »Mein erster Tanzlehrer aus Bielefeld, Manfred Freisleben, hat meine Liebe zum Tanz und zum Geschichten erzählen geweckt.«

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.