Erneut drei »Sonnenaufgangskonzerte« auf der Sparrenburg – für Karten jetzt bewerben Mit Musik den Tag begrüßen

Bielefeld (WB). Mit sanften Pianoklängen, Folk-poppigem Bluesrock und mitreißenden Rumbaklängen gehen die »Sonnenaufgangskonzerte« an der Sparrenburg in die zweite Saison. Bei der Premiere im vergangenen Sommer waren mehr als 1500 Besucher zu den drei Konzerten Sonntagmorgens gekommen.

Von Heinz Stelte
Lena Jeckel (Bunker Ulmenwall), Marlon Schröter (Kulturkombinat Kamp), Yvonne Liebold (Stadtwerke) und Christoph Kaleschke (Sparkasse, von links) freuen sich auf die nächsten drei »Sonnenaufgangskonzerte« auf der Sparrenburg.
Lena Jeckel (Bunker Ulmenwall), Marlon Schröter (Kulturkombinat Kamp), Yvonne Liebold (Stadtwerke) und Christoph Kaleschke (Sparkasse, von links) freuen sich auf die nächsten drei »Sonnenaufgangskonzerte« auf der Sparrenburg. Foto: Bernhard Pierel

Auch in diesem Jahr ist die Kapazität bei den Konzerten wieder auf 500 Besucher pro Termin begrenzt – aus Sicherheitsgründen. »Wir hoffen auf eine ähnlich große Resonanz wie im Vorjahr,« erklärt Lena Jeckel, Geschäftsführerin des Bunker Ulmenwall und zusammen mit Marlon Schröter (Kulturkombinat Kamp) für die Zusammenstellung des Programms zuständig.

Bei den Künstlern für die kommenden drei »Sonnenaufgangskonzert«, die wieder von den Stadtwerken und der Sparkasse gefördert und vom Kulturamt unterstützt werden, habe man wieder auf eine gute Mischung geachtet, erklärt Jeckel. Auch musikalisch hätten die Künstler zur Örtlichkeit und dem Motto der Konzertreihe passen müssen.

Auf »Betteltour« mussten die Veranstalter dabei nicht gehen. »Es hat sich bereits herumgesprochen, dass diese Konzerte etwas Besonderes sind,« weiß Marlon Schröter. So hätten sich zahlreiche Künstler und Bands im Vorfeld um die drei »Startplätze« beworben. Und auch jene, die man angesprochen habe, habe die frühe Anfangszeit morgens um 6 Uhr nicht abgeschreckt.

Den Auftakt macht am 8. Juli der Solopianist Florian Christl. Aufgewachsen im bayerischen Amberg, hat Christl nie Komposition oder Klavier studiert, die schwarzen und weißen Tasten sind jedoch seit seinem sechsten Lebensjahr sein steter Begleiter.

Nur eine Woche später steht am 15. Juli bereits das zweite »Sonnenaufgangskonzert« an, zu Gast ist dann der britische Songwriter L.A. Salami. Der eloquente Musiker wird in diesen Tagen sein Debüt-Album »Dancing with bad grammar« veröffentlichen und ist dem deutschen Publikum aus dem Vorprogramm der Erfolgsband »AnnenMayKantereit« bekannt.

Zum Abschluss erklingt am 26. August Rumbamusik aus Berlin auf der Sparrenburg, wenn die Band »Habla de mi en presente« dort gastiert. Gegründet von den Spanier Pau Balaguer Banyó und Max Grosse Majench im Jahre 2012 stießen später noch der Philosophie-Student Jonathan Hamann und der Franzose Rémi Pradère hinzu – fortan erfreut das Quartett die Konzertbesucher mit einer besonderen Art des Rumba.

15 ehrenamtliche Helfer werden an den Veranstaltungstagen dafür sorgen, dass die Konzerte durchgeführt werden können. Für das passende Frühstück wird in diesem Jahr das Restaurant Sparrenburg sorgen.

»Wir wollen noch mehr darauf achten, dass die Besucher nicht mit dem Auto direkt bis zur Burg kommen und dann hier einen Parkplatz suchen müssen,« erklärt Marlon Schröter. Denn an einem guten Verhältnis zu den Burg-Anwohnern sei den Veranstaltern besonders gelegen. Das war im Vorjahr der Fall, viele hätten die Konzerte besucht, es habe keine Probleme gegeben. Schröter: »Auch in diesem Jahr sind die Anwohner eingeladen, für sie halten wir Plätze frei.«

Karten-Verlosung

Die kostenlosen Karten für die drei Konzerte werden wie im Vorjahr verlost. Auf der Homepage des Bunker Ulmenwalls kann man sich bewerben, die Gewinner werden benachrichtigt und können sich ihre Eintrittskarten vorab im Bunker Ulmenwall (Kreuzstr. 0) abholen. Zutritt zur Burg erhält man an den Veranstaltungstagen nur mit gültiger Eintrittskarte. Kartengewinner, die kurzfristig nicht kommen können, sollen sich kurz per E-Mail beim Bunker Ulmenwall melden, diese Karten werden erneut verlost.

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