An den Unis Paderborn und Bielefeld sowie der Hochschule OWL und der FH Bielefeld geht es los Am Innovationslabor OWL wollen 23 Gründerteams durchstarten

Bielefeld/Paderborn (WB). Auftaktveranstaltung des hochschulübergreifenden Projekts »Innovationslabor OWL« an der Fachhochschule Bielefeld. Die Gründer-Coaches der Universitäten Paderborn und Bielefeld sowie der Hochschule OWL und der FH Bielefeld betreuen zum Projektstart 23 Gründerteams und -ideen aus verschiedenen Branchen.

Vertreter der Coaching-Teams: (von links) Prof. Dr. Uwe Rössler (FH Bielefeld), Lilian Izsak (Uni Paderborn), Arthur Hartel (Uni Paderborn), Lilli Seboldt (Uni Bielefeld), Lukas Gawor (Uni Bielefeld), Ricarda Jacobi (Hochschule OWL), Dr. Sebastian Vogt (Uni Paderborn) und Prof. Dr. Tim Kampe (FH Bielefeld).
Vertreter der Coaching-Teams: (von links) Prof. Dr. Uwe Rössler (FH Bielefeld), Lilian Izsak (Uni Paderborn), Arthur Hartel (Uni Paderborn), Lilli Seboldt (Uni Bielefeld), Lukas Gawor (Uni Bielefeld), Ricarda Jacobi (Hochschule OWL), Dr. Sebastian Vogt (Uni Paderborn) und Prof. Dr. Tim Kampe (FH Bielefeld). Foto: Katharina Stupp/Universität Paderborn

Sie sind teils gerade erst zu Papier gebracht, teils schon marktreif.

Länger als ein Jahr lang unterstützen die jeweiligen Coaches die Startup-Teams bei ihrer technologie- und wissensbasierten Hochschulausgründung. Neben einem intensiven Beratungsangebot sollten die angehenden Gründerinnen und Gründer von zahlreichen Kontakten zu potenziellen Investoren, etablierten Unternehmen und anderen Startups profitieren.

Über einen Zeitraum von drei Jahren wird das »Innovationslabor OWL« mit rund 1,3 Millionen Euro durch die Europäische Union und das Land Nordrhein-Westfalen gefördert.

Bei der ersten gemeinsamen Netzwerkveranstaltung Ende Februar präsentierten die angehenden Gründerinnen ihre Startup-Ideen. Sie reichen vom scharfen Honig oder selbstgebrauten Bier über Lerncoachings und einen virtuellen Kleiderschrank.

Dr. Sebastian Vogt aus dem Coaching-Team der Universität Paderborn erklärt die Vorteile der hochschulübergreifenden Zusammenarbeit: »Wir haben uns für das Gründungsprojekt zusammengetan, weil es wichtig ist, unsere Stärken an den einzelnen Hochschulen gegenseitig zu nutzen.« Prof. Dr. Tim Kampe von der FH Bielefeld ergänzt, dass »im Innovationslabor OWL besondere Fähigkeiten, Kompetenzen und Vielseitigkeiten zusammenkommen«. Von frischen Ideen bis zu Prototypen sei alles dabei.

Die Universität Paderborn geht hierbei mit acht Teams an den Start: Die Gründungsideen kommen aus den Bereichen der Modeindustrie, der App-Entwicklung bis hin zur Lebensmittelindustrie. So möchte das Gründerteam von »Green Card« etwa eine Online-Ticketbörse entwickeln. Ein weiteres Gründerteam widmet sich der industriellen Klassifizierung durch neuronale Netze und Bildverarbeitung. Das Startup-Projekt »Pixelmatrix« hingegen umfasst die Entwicklung hochwertiger LED-Tische, die interaktiv mit dem Benutzer agieren können. Die Gründer haben bereits einen Prototyp entwickelt, der mit einer eigens entwickelten App steuerbar ist. Eine weitere Startup-Idee umfasst die Entwicklung einer Plattform zur Kulturförderung: Die digitale Schreibwerkstatt soll zur kollektiven Konzipierung fiktionaler Fernsehserien beitragen. Das fünfte Team widmet sich der Kreation einer neuen Geschmacksrichtung, indem sie speziellen Honig kreieren, der mit unterschiedlichen Lebensmitteln kombinierbar ist. Das Team von »Let’s Look« möchte Menschen durch die Entwicklung eines virtuellen Kleiderschranks bei der Outfitwahl unterstützen. Das Gründungsprojekt »MyMeal« entwickelt eine App, die ideal auf den Nutzer abgestimmte Rezeptvorschläge generieren soll.

Die nächste Netzwerkveranstaltung wird an einer anderen der vier beteiligten staatlichen Hochschulen stattfinden und ist bereits in Planung.

www.innovationslaborowl.de

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