Technische Probleme bremsten die Eurobahn Neuer Holland-Zug startet in zweitem Anlauf störungsfrei

Hengelo/Bielefeld (dpa). Der nach Technikproblemen ausgesetzte neue Regionalzug von Westfalen und Niedersachsen ins holländische Hengelo hat am Montag im zweiten Anlauf den Betrieb aufgenommen. Bis auf den Ausfall der allerersten Fahrt pendele die stündliche Verbindung von Bielefeld über Osnabrück, Rheine und Bad Bentheim nach Hengelo nun störungsfrei, teilte der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) mit.

Ein Zug der Eurobahn in Bielefeld.
Ein Zug der Eurobahn in Bielefeld. Foto: Oliver Schwabe/Archiv

Ursprünglich sollte die Verbindung Mitte Januar aufgenommen werden. Wegen Problemen bei der Umstellung vom deutschen auf das niederländische Stromsystem war der Verkehr aber wieder eingestellt worden.

Die fabrikneuen Züge der Eurobahn sind mit den Bahnstromsystemen beider Länder ausgerüstet, so dass anders als bei den Intercity-Zügen nach Amsterdam kein zeitaufwendiger Lokomotivwechsel mehr in Bad Bentheim erforderlich ist. Weil nicht nur der Holland-Zug, sondern auch zahlreiche andere Eurobahn-Verbindungen in Westfalen und Niedersachsen nur holprig funktionieren, war die Eurobahn Anfang des Monats vom NWL abgemahnt worden.

Für eine entscheidende Verbesserung des Bahnverkehrs wurde dem Unternehmen der SNCF-Tochter Keolis eine Frist bis zum 31. März gesetzt.

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