Verwaltung lehnt absolutes Halteverbot ab Körnerstraße: zusätzliche Parkplätze

Bielefeld (WB/MiS). Im Hin und Her zwischen der Verwaltung und der Bezirksvertretung Mitte um das eingeschränkte Halteverbot an der Körnerstraße schlägt die Straßenverkehrsbehörde nun ein neues Kapitel auf. Das von der Bezirksvertretung geforderte absolute Halteverbot in dem zwölf Meter langen Straßenabschnitt an der Einmündung zur Turnerstraße soll es nicht geben. Stattdessen soll die Fläche in die Parkraumbewirtschaftung einbezogen werden. Für bis zu drei Stunden können dort dann Parkscheine gelöst werden.

Körnerstraße: Parkplätze statt eingeschränktem Halteverbot
Körnerstraße: Parkplätze statt eingeschränktem Halteverbot Foto: Müller

Die Neuregelung wird den Bezirksvertretern in ihrer Sitzung am kommenden Donnerstag vorgestellt. Die Straßenverkehrsbehörde betont dabei: Auch diese Entscheidung sei Geschäft der laufenden Verwaltung. Die Bezirksvertreter hätten kein Mitspracherecht. Das habe auch eine nochmalige Nachfrage beim städtischen Rechtsamt ergeben.

Nach aktuellen Erkenntnissen werde der Bereich des eingeschränkten Haltverbots derzeit doch eher selten fürs Be- und Entladen genutzt. Genau dies war seinerzeit als Begründung dafür von der Verwaltung angeführt worden, warum die Linksabbiegespur zur Turnerstraße in der Körnerstraße eingezogen wurde. Stattdessen stünden dort regelmäßig geparkte Fahrzeuge. Fast immer sei – wie in der angrenzenden Parkzone erforderlich – ein Parkschein ausgelegt. Nach Rücksprache mit der Polizei sieht die Straßenverkehrsbehörde auch keine Notwendigkeit dafür, ein absolutes Halteverbot einzurichten.

Die geplante neue Parkregelung auf diesen Stellplätzen entspreche aber auch dem von der Bezirksvertretung beschlossenen Konzept zur Parkraumbewirtschaftung rund um das Rathaus.

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