Bielefeld hat ein paar frostige Tage hinter sich – so sahen sie aus Eiskalt erwischt

Bielefeld (WB). Etwa eine Woche lang hatte der Winter Bielefeld fest im Griff. Wer sich bei Minusgraden morgens nur darüber ärgern konnte, den Wagen freikratzen zu müssen, hat dabei eventuell den Blick auf die malerischen Details verloren, den die vereiste Stadt zu bieten hatte. Fotograf Mike-Dennis Müller hat sich umgeschaut und einige eisige Motive eingefangen.

Einsam watschelt die tapferste Ente des Bürgerparks auf dem Eis im Teich. Ihre Artgenossen schwimmen lieber in den bereits abgeschmolzenen Teilen umher.
Einsam watschelt die tapferste Ente des Bürgerparks auf dem Eis im Teich. Ihre Artgenossen schwimmen lieber in den bereits abgeschmolzenen Teilen umher. Foto: Mike-Dennis Müller

Besonders im Fokus dabei: die putzigen Enten im Bürgerpark. Zwar ist das Federvieh per se perfekt ausgerüstet und paddelt einfach entspannt weiter, wenn sich die Eisfläche doch nicht als tragbar erweist. Wohlgefühlt hat es sich ob des tückischen Untergrundes aber ganz offensichtlich auch nicht. Nur die Mutigsten unter ihnen watschelten tapfer in Richtung Mitte des Teiches im Bürgerpark.

Frühzeitig hatte das Umweltamt auch den Menschen darauf hingewiesen, die Teiche etwa vor der Kunsthalle und der Ravensberger Spinnerei oder gar den Obersee zu betreten. Dieser Verlockung konnte aber offenbar jeder widerstehen.

Für den einen oder anderen Sturz hat das Glatteis an einigen Stellen dann aber doch gereicht – meist mit glimpflichem Ausgang. Nicht wenigen Menschen fiel es indes ganz schön schwer, bei solchen Temperaturen überhaupt aus dem Haus zu gehen. Die meisten Menschen jedoch hatten keine Wahl. Anblicke wie die der gefrorenen Teiche in Bielefelds Parks entschädigten.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.