Kollision auf dem Ostring – Polizei: doch kein Gutachten mehr nötig – mit Video Tödlicher Unfall: »Vorfahrtsregelung war eindeutig«

Bielefeld (WB/sb). Nach dem  tödlichen Unfall auf dem Ostring am Montag ist nach Polizeiangaben nun doch kein Gutachten und keine Untersuchung durch einen Sachverständigen nötig. Demnach trifft den Lastwagenfahrer, der mit einem VW Golf kollidierte, keine Schuld. Der 78 Jahre alte Autofahrer starb noch am Unfallort.

Der Autofahrer starb nach der Kollision auf dem Ostring noch an der Unfallstelle.
Der Autofahrer starb nach der Kollision auf dem Ostring noch an der Unfallstelle. Foto: Guido Vogels

»Die Vorfahrtsregelung war eindeutig«, berichtet Polizeisprecher Michael Kötter. Und nach der Auswertung der Spuren und der Befragung des Zeugen ergebe sich ein »schlüssiges Bild vom Ablauf des Unfalls«. Zwar sei die Ampelanlage an der Kreuzung Ostring/Bechterdisser Straße »schon längere Zeit vor dem Unfall« ausgefallen. Aber die Ampel zeigte nach Polizeiangaben trotz des technischen Defekts gelbes Warnlicht für den Autofahrer, der von der Bechterdisser Straße aus den Ostring überqueren wollte.

Zudem sei die Verkehrsregelung für den Fall eines Ampelausfalls durch die vorhandenen Verkehrszeichen geregelt. Hinzu komme, dass Zeugen berichteten, dass sich der VW Golf mit »nahezu unverminderter Geschwindigkeit« der Kreuzung genähert hätte.

Der 38 Jahre alte Fahrer des Volvo-Sattelschleppers machte gegen 9.30 Uhr noch eine Notbremsung, konnte die Kollision mit dem Auto aber nicht mehr verhindern. Der VW schleuderte in einen Straßengraben. Trotz der medizinischen Versorgung und einer eingeleiteten Reanimation erlag der 78-Jährige seinen Verletzungen. Der Sachschaden lag bei 25.000 Euro. 

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