Projekt der Universitäten Paderborn und Bielefeld, der FH Bielefeld und der Hochschule Ostwestfalen-Lippe Innovationslabor beflügelt Gründergeist

Paderborn/Bielefeld (WB). Dass Universitäten mehr sein wollen und können als Forschungsstätten und Orte der Wissenvermittlung, beweist ein in der gesamten Region einzigartiges Projekt. Es hat sich die Unterstützung von Wissenschaftlern und Studierenden auf die Fahnen geschrieben hat, die direkt von der Uni den Sprung in die Wirtschaft wagen wollen.

Interessierte können sich unter www.innovationslaborowl.de (Bildschirmfoto) für das Programm bewerben.
Interessierte können sich unter www.innovationslaborowl.de (Bildschirmfoto) für das Programm bewerben.

Das hochschulübergreifende Projekt »Innovationslabor OWL« der Universitäten Paderborn und Bielefeld sowie der Fachhochschule Bielefeld und der Hochschule Ostwestfalen-Lippe unterstützt und begleitet die Gründung von technologie- und wissensbasierten Hochschulausgründungen in der Region.

Das »Innovationslabor OWL« wird über einen Förderzeitraum von drei Jahren mit etwa 1,3 Millionen Euro von der Europäischen Union und dem Land Nordrhein-Westfalen gefördert.

Förderung von 1,3 Millionen Euro

Interessierte erhalten alle Details zum Programm und Bewerbungsprozess auf der Website www.innovationslaborowl.de. Wer beim Innovationslabor dabei zu sein will, kann sich online bewerben.

Neben einem intensiven Beratungsangebot profitieren die angehenden Gründer aus der Region von zahlreichen Kontakten zu potenziellen Investoren, etablierten Unternehmen und anderen Start-ups. Die Bewerbung für das »Innovationslabor OWL« ist über das Online-Formular auf der Homepage möglich.

Einjähriges Gründerprogramm

Die Start-up-Teams können mit der Aufnahme in das jeweils einjährige Gründerprogramm alle Angebote kostenfrei nutzen. An einzelnen Standorten sind noch Plätze frei.

Das Innovationslabor OWL spricht an den Standorten Bielefeld, Detmold, Gütersloh, Höxter, Lemgo, Minden, Paderborn und Warburg eine Zielgruppe von 65.000 Studierenden und Wissenschaftlern an. Im Laufe des Projekts werden drei Start-up-Generationen über jeweils zwölf Monate qualifiziert, um so erfolgreiche Geschäftsideen zu entwickeln und in die Umsetzung zu bringen.

Auf vier Hochschulen verteilt

Die Gründungsprojekte sind auf die vier Hochschulen verteilt und werden vor Ort durch Teams qualifizierter Coaches betreut. Von der Vernetzung der Partnerhochschulen profitieren vor allem die angehenden Gründer aus OWL.

Die Know-how-Vermittlung des »Innovationslabors OWL« erfolgt anhand eines umfangreichen Programms aus zielgerichteten Trainingseinheiten, die den Start-ups je nach Reife und Bedarf bereitgestellt werden. Darüber hinaus können sich die Gründer bei regionalen Netzwerktreffen untereinander austauschen und Kontakte zu externen Kooperationspartnern aus der gesamten Region OWL aufbauen.

Ehrenamtliche Mentoren

Den Jungunternehmern werden außerdem ehrenamtliche Mentoren zu Seite gestellt, die neben ihrem Expertenwissen auch noch ihre persönlichen Netzwerke als erfahrene Führungspersönlichkeiten einbringen

Die enge Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft soll dazu beitragen, innovative Produkte, Prozesse oder Geschäftsmodelle auf den Markt zu bringen und so die Gründerregion OWL zu stärken.

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