Junge Marke soll nach und nach vom Markt verschwinden Wechsel im Loom und in Brackwede: Aus Black.de wird Tedi

Bielefeld (WB/sas). Im September 2017 erst wurde an der Hauptstraße in Brackwede der Discountmarkt Black.de eröffnet , im Dezember folgte eine zweite Filiale im Loom. Nun sollen die »einzig legalen Schwarzmärkte«, so die Werbung, umfirmieren: Aus Black.de soll »Tedi« werden. Die junge Marke soll nach und nach vom Markt genommen werden .

Der Standort in Brackwede wird umbenannt.
Der Standort in Brackwede wird umbenannt. Foto: Kerstin Sewöster

Tedi ist die Mutter der Black-Märkte, beide bieten Dekoartikel, Haushaltswaren, Küchenbedarf, Kleidung, Elektro- und Drogerieartikel und andere Gebrauchsgegenstände an. 2003 wurde der erste Tedi-Laden von der Tengelmann-Gruppe eröffnet, ein Jahr später waren es bereits 250 Filialen. Aktuell sind es 1700 in Deutschland und dem europäischen Ausland, davon drei in Bielefeld (an der Jöllenbecker Straße, Amtsstraße und Hauptstraße).

Ziel waren 1000 Filialen

2016 dann folgte die Gründung von Black.de mit einem breiten Sortiment auf großen Flächen. Die unbestätigte Zielmarke sollen 1000 Filialen gewesen sein. 50 sind es derzeit, sie werden nun auf »Tedi« umgestellt. Mit dieser Vertriebsschiene aber hat die Muttergesellschaft mit Sitz in Dortmund noch einiges vor, avisiert sind 5000 Tedi-Filialen.

Vor allem in Bezug auf Kundenansprache, Filialgestaltung und Sortimentsauswahl habe Black.de neue Akzente und Maßstäbe im Nonfood-Sektor gesetzt, heißt es in einer Tedi-Pressemitteilumg. Die elementaren Bausteine des Konzeptes sollen jetzt bei Tedi übernommen werden. Der »klare Marktführer in einem umkämpften Wettbewerbsumfeld«, so Silvan Wohlfahrt, Vorsitzender der Geschäftsführung, wolle damit den rasanten Wachstumskurs fortsetzen.

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