Umsatz des Bielefelder Unternehmens steigt auf 293 Millionen Euro Rekord bei Chinesischen Singles: Dr. Wolff wächst weiter

Bielefeld (WB). Der Pharma- und Kosmetikhersteller Dr. Wolff (Alpecin, Alcina) bleibt in der Erfolgsspur. 2017 kletterte der Umsatz nach vorläufigen Zahlen um fünf Prozent auf 293 Millionen Euro.

Dr. Joachim Enax (Senior Scientist Oral Care – Dr. Wolff-Forschung) und Prof. Dr. Ulrich Schlagenhauf (Leiter der Abteilung für Parodontologie der Universität Würzburg) stimmen neueste Studienergebnisse der Zahnpflege positiv.
Dr. Joachim Enax (Senior Scientist Oral Care – Dr. Wolff-Forschung) und Prof. Dr. Ulrich Schlagenhauf (Leiter der Abteilung für Parodontologie der Universität Würzburg) stimmen neueste Studienergebnisse der Zahnpflege positiv.

Was ist der »Singles’ Day«?

Der »Singles’ Day« ist ein Tag für Alleinstehende, der am 11. November gefeiert wird. Das Datum (11.11.) wurde gewählt, weil die Zahl eins einen Single symbolisieren soll. Ursprünglich war der Tag so etwas wie ein Anti-Valentinstag. Mittlerweile ist er laut »Spiegel Online« für Chinas Wirtschaft zum Milliardengeschäft geworden. Schnäppchen und absurde Angebote gibt es besonders im Online-Handel.

Das teilte der in Bielefeld ansässige Familienkonzern am Dienstag mit. Vor allem im vierten Quartal sei es gelungen, den Umsatz deutlich zu steigern. Für das neue Jahr rechnet Dr. Wolff mit einem deutlichen Sprung über die Marke von 300 Millionen Euro Umsatz.

Den höchsten Tagesabsatz erzielte das Unternehmen demnach am 11. November: In China wurden am »Singles’ Day« fast 25.000 Flaschen Coffein-Shampoo in nur 24 Stunden verkauft. Bereits im Vorjahr war der Chinesische Markt ein wichtiger Bestandteil für die Unternehmensgruppe.

Verzicht auf Fluorid

Für dieses Jahr will das Unternehmen auf die umstrittenen Chemikalie Fluorid in Zahnpflegeprodukten verzichten. Dies habe laut Berichten negative Auswirkungen auf die Intelligenz von Kindern.

»Zwar gibt es hier noch kein Verbot der EU, doch schon seit langem reglementiert die Behörde den Einsatz von Fluoriden in der Zahnpflege über strenge Grenzwerte«, so das Unternehmen in einer Mitteilung. »Nach neun Jahren intensiver Forschung konnten deutsche Wissenschaftler nun beweisen, dass man mit der neuen Karex Zahnpflege auf die umstrittene Chemikalie Fluorid verzichten kann.»

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