Biomedizinerin Olga Sin aus Münster gewinnt das »Fame Lab«-Bundesfinale Witzig und charmant

Bielefeld (WB/pan). Olga Sin und ihre tanzenden Würmer waren einfach unschlagbar beim Deutschlandfinale des Wissenschaftwettbewerbs »Fame Lab«. Die Postdoktorandin des Max-Planck-Instituts für Molekulare Biomedizin überzeugte nicht nur die Jury, sondern auch die 1300 Zuschauer in der Rudolf-Oetker-Halle.

Olga Sin hat das »Fame Lab«-Finale gewonnen.
Olga Sin hat das »Fame Lab«-Finale gewonnen. Foto: Bernhard Pierel

Sie lieferte einen witzigen, informativen und ganzen Körpereinsatz fordernden Vortrag über die Nutzung des hirnlosen Fadenwurms »C Elegans« in der Parkinson- und Alzheimerforschung ab. Die 30-Jährige erklärte mit Legosteinen und Pappwürmern so charmant und klar den Zusammenhang zwischen Proteinaggregation und den daraus resultierenden negativen Auswirkungen auf Bewegung oder Erinnerung, dass sie am Ende nicht nur den Publikumspreis, sondern auch den 1. Preis des diesjährigen »Fame Labs«, eine Teilnahme beim Cheltenham-Science-Festival in England mit den Gewinnern von über 30 weiteren Ländern, erhielt.

Die Bielefelder Kandidatin, Anja Friedrich, ging im Finale zwar leer aus, konnte aber in ihrem Vortrag nützliche Tipps für den Alltag geben, indem sie den Einfluss elektronischer Geräte auf die Einschlafphase erklärte

Mehr lesen Sie am Samstag, 29. April, im WESTFALEN-BLATT, Lokalteil Bielefeld.

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.