Viel kritisiertes Stadthallenumfeld: Räumliche Trennung denkbar »Tüte«: Stadt will handeln

Bielefeld (WB/bp). Die Politiker halten die Situation an der »Tüte«, dem Zugang zur Stadtbahnhaltestelle »Hauptbahnhof«, nach wie vor für verbesserungswürdig. Der Szene-Treffpunkt sei alles andere als die »Visitenkarte der Stadt«, monierte Jasmin Wahl-Schwentker (FDP) während der Sitzung des Hauptausschusses.

Die Haltestelle »Hauptbahnhof«.
Die Haltestelle »Hauptbahnhof«. Foto: Starke

Dezernentin Anja Ritschel ist auch zuständig für das Ordnungsamt und dessen Aufgabenbereiche. Sie erläuterte, was bereits passiert ist, um Nutzungskonflikte zu vermeiden. Ritschel sagte einen weiteren Versuch zu, gestalterisch in das Stadthallenumfeld einzugreifen, um die Klientel der »Tüte« räumlich von Stadtbahnnutzern, Stadthallen-Besuchern und Passanten zu trennen.

So habe es Gespräche mit dem Architekten der Grünanlage, Hinnerk Wehberg, und dessen Tochter Henrike Wehberg-Krafft (Landschaftsarchitektin) gegeben, die offen gewesen seien für notwendige Veränderungen. Zu den Vorschlägen gehöre, den Weg, der rechts an der »Tüte« vorbeiführe, deutlich zu verbreitern, die (ungenutzten) Fahrradständer umzusetzen und gleichzeitig den Treffpunkt der Klientel abzurücken.

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Ganz erheblicher Verbesserungsbedarf sogar

Bin vergangene Woche nach Bielefeld gezogen und wunderte mich gleich an der "Tüte" über die dort herumlungernde Klientel. Ein ähnliches Bild etwas weiter am Jahnplatz, wohin wohl die Busse ausgewichen sind, die noch vor wenigen Jahren am Kesselbrink hielten. Ein Aushängeschild sind diese beiden Plätze ganz und gar nicht, und die Stadt täte gut daran etwas an diesem Zustand zu ändern.

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