Unternehmen will mit Fake-News aufräumen McDonalds entdeckt »Bielefeldverschwörung« für Kampagne

München/Bielefeld (WB). McDonald’s Deutschland will mit Mythen und Gerüchten aufräumen: In seiner neuen Kampagne »Die Wahrheit über McDonald’s« zeigt das Unternehmen auf augenzwinkernde Weise, welche Vorurteile Verbraucher gegenüber McDonald’s haben. Auch die Stadt Bielefeld spielt dabei eine Rolle.

So sieht die Eigenwerbung mit Bielefeld-Motiv aus.
So sieht die Eigenwerbung mit Bielefeld-Motiv aus. Foto: McDonalds

Denn das Unternehmen bedient sich nicht nur der Unwahrheiten über eigene Produkte (»Stimmt es, dass im Filet-o-Fish gar kein Fisch ist?«), sondern will mit lustigen und provokanten Aussagen auch auf allgemeine Mythen und deren fehlenden Wahrheitsgehalt aufmerksam. »Bielefeld gibt’s gar nicht. Glaub nicht alles, was man dir erzählt« steht so etwa auf einem Plakat, das wie alle Elemente der Kampagne auf die Webseite www.mcdonalds.de/wahrheit verweist.

Damit geht der Konzern auf die Satire ein, die behauptet, die Stadt Bielefeld gäbe es nicht. Zuletzt hatte ein anderes großes US-Unternehmen für Aufsehen in der ostwestfälischen Metropole gesorgt, als bei Facebook die Ortsbezeichnung Bielefeld durch das Wort »Bielefeldverschwörung« ersetzt worden war.

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