Bielefelder Unternehmen Dr. Oetker weiht Forschungszentrum ein – 30 Millionen Euro investiert Wo neue Lebensmittel entstehen

Bielefeld (WB). Das dunkle Labor, in dem der Bielefelder Apotheker Dr. August Oetker vor knapp 126 Jahren das Backpulver erfunden hat, ist nicht größer gewesen als vier Quadratmeter. Da verfügen seine Nachfolge seit Donnerstag über ganz andere Arbeitsmöglichkeiten.

Von Bernhard Hertlein
»Schlüsselübergabe« (von links): Architekt Alfred Nieuwenhiuzen, Marketingchef Rainer Lührs, Entwicklungschef Claus Günther sowie die Geschäftsführer Hans-Wilhelm Beckmann und Doris Abeln. Im Hintergrund unter anderem der neue Konzernchef Albert Christmann. Richard Oetker sagte wegen schwerer Grippe ab.
»Schlüsselübergabe« (von links): Architekt Alfred Nieuwenhiuzen, Marketingchef Rainer Lührs, Entwicklungschef Claus Günther sowie die Geschäftsführer Hans-Wilhelm Beckmann und Doris Abeln. Im Hintergrund unter anderem der neue Konzernchef Albert Christmann. Richard Oetker sagte wegen schwerer Grippe ab. Foto: Oliver Schwabe

30 Millionen Euro ließ sich das Familienunternehmen das neue Forschungs- und Entwicklungszentrum kosten, das nach Aussage von Marketing-Geschäftsführer Rainer Lührs auch ein Bekenntnis zum Standort Bielefeld ist.

120 bis 150 der insgesamt 450 bis 500 Chemie-Laboranten, Lebensmitteltechnologen, Ökotrophologen, Milchtechnologen, Informatikkaufleute und Chemiker prüfen hier laufend die Qualität der Oetker-Produkte für den deutschen Markt und entwickeln neue Nährmittel, Pizzen, Müslis, gekühlte Milchprodukte, andere Desserts, Kuchenmischungen und andere. Auch die Sensorik, bei der Endverbraucher regelmäßig Waren aus dem Oetkerschen Sortiment probieren und bewerten, ist in das neue Gebäude umgezogen.

Einen ausführlichen Bericht lesen sie am Freitag, 20. Januar, im WESTFALEN-BLATT.

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