Bielefelder Clemens Matuschek gehört zum Team der Elbphilharmonie »Hype ist unfassbar«

Bielefeld (WB). Von der Oetkerhalle in die Elbphilharmonie: Vor einigen Jahren wirkte Clemens Matuschek als Stimmführer der Cellogruppe bei den Jungen Sinfonikern mit. Heute gehört der gebürtige Bielefelder zum Team des derzeit wohl bekanntesten Konzerthauses der Welt.

Von Uta Jostwerner
Clemens Matuschek ist angetan von der Elbphilharmonie: Das Gebäude entfalte eine Sogkraft wie der Eiffelturm, meint er.
Clemens Matuschek ist angetan von der Elbphilharmonie: Das Gebäude entfalte eine Sogkraft wie der Eiffelturm, meint er. Foto: dpa/Privat

Als leitender Redakteur verantwortet der 36-Jährige seit nunmehr sieben Jahren die Programmhefte der Elbphilharmonie, führt Interviews mit Gastkünstlern und moderiert Konzerteinführungen und Gesprächsrunden. Nach all den Schlagzeilen, die der Neubau der Architekten Pierre de Meuron und Jacques Herzog vor seiner glamourösen Eröffnung schrieb, freut sich Matuschek über die glückliche Realisierung des visionären Projekts. »Dieser Konzertbau bietet eine tolle Chance, Menschen, die sonst wenig oder keinen Kontakt zur klassischen Musik haben, für eben diese zu begeistern«, schwärmt Matuschek.

In Bielefeld reifte seine Liebe zur Musik. So sang er im Kinderchor der Neustädter Marienkirche und erhielt Cello-Unterricht bei Doris During. Viele Jahre lang spielte Matuschek bei den Jungen Sinfonikern, denen er sich noch immer verbunden fühlt. »Die Programme für die Jusis schreibe ich heute noch. Darin kann ich einen jugendlich-flapsigen Ton anschlagen«, freut er sich. Darüber hinaus betätigt sich Clemens Matuschek als freier Musikkritiker für Tages- und Wochenzeitungen sowie für Fachmagazine. Sein umfangreiches Wissen gibt er mittlerweile als Lehrbeauftrager der Universität Hamburg an den Nachwuchs weiter.

Mehr dazu lesen Sie am Donnerstag, 12. Januar, im WESTFALEN-BLATT.

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