Auch in Bielefeld findet mancher mehr Kameras sinnvoll Debatte über Videoüberwachung

Bielefeld (WB/MiS). Nach dem Terroranschlag und der jüngsten U-Bahn-Attacke in Berlin wird bundesweit über mehr Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen diskutiert. Auch in Bielefeld findet mancher mehr Kameras sinnvoll.

Die Debatte um Videoüberwachung geht weiter.
Die Debatte um Videoüberwachung geht weiter. Foto: dpa

»Es gibt Orte in der Stadt, an denen sich eine Videoüberwachung anbieten würde«, sagt der CDU-Politiker Michael Weber und nennt den Jahnplatz, den Kesselbrink, aber auch Orte wie die Treppenstraße in Brackwede.

Anfang Dezember waren Weber und seine Fraktion im Hauptausschuss mit dem Vorstoß, ein umfangreiches Sicherheitskonzept für die Stadt erarbeiten zu lassen, an der Paprika-Mehrheit aus SPD, Grünen und Piraten/Bürgernähe gescheitert.

Jens Julkowski-Keppler, Fraktionschef der Grünen im Rat, hält das weiterhin nicht für notwendig und lehnt auch eine Videoüberwachung einzelner Plätze ab. »Da geht es um gefühlte Sicherheit. Aber das darf nicht der Maßstab sein.« Schließlich gebe es gesetzliche Grundlagen, wann per Video überwacht werden dürfe.

Mehr lesen Sie am Donnerstag, 5. Januar, im WESTFALEN-BLATT, Lokalteil Bielefeld.

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