Kampfmittelexperten untersuchen in der nächsten Woche zweite Verdachtsstelle Erneute Bombensuche in Schildesche

Bielefeld (WB/sb). Nach der erfolgreich entschärften Fliegerbombe in Schildesche rückt in der nächsten Woche die zweite Verdachtsstelle auf dem Gelände Am Balgenstück in den Blickpunkt.

Auf dem Gelände der evangelischen Karl-Siebold-Kita in Schildesche laufen aktuell Erweiterungsarbeiten. Nach der Entschärfung einer Fliegerbombe gibt es hier einen weiteren Verdachtsfall, der in der nächsten Woche untersucht wird.
Auf dem Gelände der evangelischen Karl-Siebold-Kita in Schildesche laufen aktuell Erweiterungsarbeiten. Nach der Entschärfung einer Fliegerbombe gibt es hier einen weiteren Verdachtsfall, der in der nächsten Woche untersucht wird. Foto: Christina Falke

 Wie am Donnerstag berichtet, liegt dieser zweite Verdachtsfall fünf Meter tief im Boden – und bereitet damit bei der Untersuchung größere Probleme als der erste Blindgänger. »Denn zunächst muss noch das Grundwasser abgesenkt werden«, berichtet der stellvertretende Feuerwehrchef Bernd Heißenberg.

Für die Absenkung des Grundwassers sei der Grundstücksbesitzer zuständig – in diesem Fall der Evangelische Kirchenkreis. Denn der betreibt auf dem Gelände die Karl-Siebold-Kindertagesstätte. Und die zweite Verdachtsstelle liege direkt hinter dem Kindergarten.

Heißenberg hält es für möglich, dass bereits Anfang der Woche die Stelle von Kampfmittelexperten untersucht wird – sobald der Grundwasserspiegel abgesenkt wurde. »Ein fester Termin ist mir aber noch nicht bekannt«, sagt Heißenberg. Fest steht: Sollte sich der Verdacht bestätigen und eine Fliegerbombe gefunden werden, solle die Entschärfung erneut am gleichen Tag erfolgen. Und das würde dann erneut eine große Evakuierung nach sich ziehen. »Die Feuerwehr ist gewappnet für den Fall«, berichtet Heißenberg. Das habe auch die erfolgreiche Aktion am Donnerstag bewiesen.

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